„In den 1920er-Jahren hat der Goldstandard versagt“ – eine folgenschwere Fehldeutung der Geschichte

Quelle: https://dieunbestechlichen.com/2018/12/in-den-1920er-jahren-hat-der-goldstandard-versagt-eine-folgenschwere-fehldeutung-der-geschichte/

Nicht etwa das Goldgeld (der Goldstandard) ist für die Weltwirtschaftskrise 1929–1933 verantwortlich zu machen. Die Krise ist vielmehr durch staatliche Eingriffe in das monetäre System verursacht worden. Die Fed und die Banken sorgten für einen inflationären Boom, der platzen musste.

von Thorsten Polleit

Es geschieht immer wieder: In einer Podiumsdiskussion, sobald das Thema Gold und Goldstandard aufkommt, ergreift jemand das Wort und verkündet der Zuhörerschaft selbstsicher: „Ja, der Goldstandard funktioniert nicht, er ist sogar gefährlich. Schließlich hat er zur furchtbaren Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1933 geführt. Und aus diesem Grund ist man gut beraten, ihn nicht wieder zu errichten. Zudem wäre es heute, in den modernen Volkswirtschaften, auch gar nicht mehr möglich, zu einem Goldstandard zurückzukehren: Es ist gar nicht genug Gold verfügbar, um das zu bewerkstelligen!“

Zwar gibt es unter Wirtschaftshistorikern nach wie vor keinen Konsens darüber, was die Große Depression („Great Depression“) in den Jahren 1929 bis 1933 eigentlich ausgelöst hat. Nicht wenige ordnen allerdings die Krise als direkte Folge des Kapitalismus ein. Und nicht wenige erblicken im Goldgeld den Schuldigen beziehungsweise den Brandbeschleuniger der Weltwirtschaftskrise. (*) Das aber ist eine mehr als fragwürde Deutung, die zudem leider auch noch sehr weitreichende Folgen hat: Sie trägt bis zum heutigen Tag dazu bei, das Goldgeld zu Gunsten des ungedeckten Papiergeldsystems (oder “Fiat-Geldsystems“) zu diskreditieren.

In diesem Aufsatz wird eine andere Interpretation angeboten. Es werden in einem ersten Schritt die Eigenschaften eines „echten“ Goldgeldsystems (eines „Goldstandards in Reinform“) benannt. Vor diesem Hintergrund werden sodann die Geschehnisse in der Währungsordnung der westlichen Welt, wie sie sich in den 1920er-Jahren zugetragen haben, eingeordnet. Beginnen wir mit der zentralen Frage: Was zeichnet einen Goldstandard aus, der diesen Namen tatsächlich auch verdient? Welche Eigenschaften hat ein „Goldstandard in Reinform”?

Das Ideal: Goldstandard in Reinform

Der „Goldstandard in Reinform“ lässt sich durch sechs Eigenschaften kennzeichnen: (1) Es ist eine Geldordnung, in der Gold Geld ist: Gold wird als das allgemein verwendete Tauchmittel verwendet. Das gelbe Metall ist das “Grundgeld”. (2) Das (Gold-)Geld läuft in Form von (i) Kurantmünzen um, also Münzen, deren aufgedruckter Nominalwert (genau) dem Goldfeingehalt der Münze entspricht, und/oder als (ii) Geldzertifikat – also Banknoten und Giroguthaben, die sich jederzeit zum Nennwert in physisches Gold eintauschen lassen, und zwar bei der (Depositen-)Bank, die sie emittiert hat beziehungsweise bei der das Konto gehalten wird.

(3) Das Gold, entweder in Form von physischer Ware oder in Form von Geldzertifikaten, ist Eigentum des Geldhalters. Es ist keine Kreditforderung. (4) Die Depositen-Banken operieren als Lagerstellen für physisches Gold, das die Kunden bei ihnen einlagern, und sie bieten Sicherheits- und Überweisungsdienstleistungen für das deponierte physische Gold der Kunden an (und verlangen dafür eine Gebühr). Wichtig ist dabei: Die Depositenbanken weisen das eingelagerte Gold ihrer Kunden nicht auf der Bilanz-Aktivseite aus.

Das Gold der Kunden wird vielmehr in einer Verwahrstatistik ausgewiesen, vergleichbar mit der Buchungspraxis bei Wertpapier-Clearing-Häusern. Zu betonen ist an dieser Stelle auch: Depositen-Banken schaffen kein neues Geld. Lagern Kunden Gold bei ihnen ein, erhalten sie dafür ein Lagerhaltungsschein, ein Geldzertifikat, das zu 100 Prozent mit physischem Gold hinterlegt ist. Der Bestand der ausstehenden Geldmenge bleibt davon unberührt. Das Grundgeld verschwindet aus dem Zahlungsverkehr, der Bestand der Geldzertifikate nimmt in gleichem Betrag zu.

Box 1: Die Sache mit der Teilreserve

Nehmen wir an, Sie lagern ihr Goldgeld (Münze oder Barren) bei einer Depositen-Bank ein, und die Bank schreibt es Ihnen als Sichteinlage auf dem Konto gut. Die Bank sichert ihnen damit zu, dass Sie über das Sichtguthaben jederzeit in voller Höhe verfügen können, um es auf Wunsch in bar (also in physischem Gold) abzuheben oder an andere zu überweisen. Um was für eine Art Vertrag handelt es sich? Es handelt sich um einen Depositenvertrag: Die Depositen-Bank (Depositar) verpflichtet sich, ihr Gold (Sie sind der Deponent) sicher aufzubewahren und es auf Ihr Verlangen jederzeit und vollständig auszuhändigen. Das Gold ist nun aber ein vertretbares, ein fungibles Gut. Sie werden daher nicht darauf bestehen, genau das Gold zurückzuerhalten, das sie eingelagert haben, sondern sie werden damit zufrieden sein, bei Auszahlung Gold zu erhalten, das ein Äquivalent ihres Depositum hinsichtlich Quantität und Qualität ist (man sprich hier von einem Tantundem). Ein Depositum fungibler Güter wird üblicherweise als Depositum irregulare bezeichnet. Würde eine Depositen-Bank das von Ihnen deponierte Gold für eigene Zwecke verwenden, sodass sie es Ihnen, dem Deponenten, nicht (in Form des Tantundem) jederzeit und vollständig aushändigen kann, begeht sie eine Straftat – sie veruntreut. (Angemerkt sei, dass eine solche Straftat in dem Zeitpunkt entsteht, in dem veruntreut wird, unabhängig von den nachstehenden Folgen – wie zum Beispiel die Entdeckung der Veruntreuung durch den Deponenten, oder wenn die Bank das Vergehen nachfolgend wieder rückgängig macht). Wie Jesus Huerta de Soto (2006, 1998) hervorhebt, haben bis in das zwanzigste Jahrhundert hinein Gerichte in Europa eine Reservedeckung von 100% bei einem Depositum irregulare gefordert.

(5) In einem “Goldstandard in Reinform” gibt es keine Zentralbank, die Geld- und Zinspolitik betreibt. Es sind das freie Angebot von und die freie Nachfrage nach Geld, die entscheiden, was als Geld umläuft (in diesem Falle Goldgeld), und es sind ebenfalls die freien Märkte, die festlegen, wie groß die Geldmenge ausfällt. Auch die Zinsbildung erfolgt im freien Markt, ganz ohne staatliche oder zentralbankpolitische Einflussnahme – und zwar wiederum durch das freie Angebot von und die freie Nachfrage nach Kredit.

(6) Ein reines Goldgeldsystem ist vorzugsweise ein internationales Arrangement: Alle Volkswirtschaften, die sich für die Verwendung des Goldgeldes entscheiden, verwenden de facto dasselbe Geld. Dadurch markieren nationale Grenzen nicht mehr das volkswirtschaftliche Geschehen. Mit einem Goldgeldsystem wachsen die Volkswirtschaften vielmehr zu einer Weltvolkswirtschaft eng zusammen. Arbeits- und Faktormärkte sind in höchstem Maße miteinander verzahnt. Dadurch werden die internationale Arbeitsteilung und damit der materielle Wohlstand bestmöglich gefördert.

Box 2: Der internationale Goldmechanismus

Wenn unterschiedliche Länder Gold als Geld verwenden (und bestimmte Mengen Feingold zum Beispiel als US-Dollar, Pfund oder Franc bezeichnen), verwenden sie ein einheitliches Geld. Ihre Wirtschaften sind dann auf das Engste miteinander verwoben. Steigen zum Beispiel die Güterpreise in Land A an im Vergleich zu den Güterpreisen in Land B, nehmen in Land A die Exporte ab und die Importe zu. Die Bezahlung der importierten Waren in Gold verringert dann jedoch die Gold- und damit Geldmenge in Land A. Das wiederum trägt dazu bei, die Güterpreisinflation in Land A zu verringern, beziehungsweise die Güterpreise zu senken. In Land B wächst hingegen die Gold- und Geldmenge hingegen an, und die dortigen Güterpreise nehmen zu. Das wiederum senkt in Land B die Exporte und erhöht die Importe. Mit anderen Worten: Das Goldgeld sorgt dafür, dass sich die Handelsbilanzen tendenziell ausgleichen. Über diesen Mechanismus kann ein Land keine autonome Konjunkturpolitik betreiben, kann sich nicht vom internationalen Wirtschaftsgeschehen isolieren. Es kann beispielsweise keine eigenständige Inflations- und Umverteilungspolitik betreiben. Das macht die Verwendung von Goldgeld aus Sicht von Regierungen und Politikern natürlich wenig attraktiv.

Die Realität: Pseudo- oder Fake-Goldstandard

In der jüngeren Währungsgeschichte hat es keinen Goldstandard in der voranstehenden „Reinform“ gegeben, sondern lediglich verschiedene Ausprägungen eines “Pseudo-“ oder “Fake-Goldstandards” – monetäre Systeme also, die aus ökonomischer Sicht die Bezeichnung „Goldstandard“ im Grunde gar nicht verdienen. Es ist daher verwirrend, ja geradezu irreführend, die Weltwirtschaftskrise der 1920er-Jahre, die “Große Depression”, in Verbindung mit dem Goldstandard zu bringen – beziehungsweise die Krise dem Goldgeld anlasten zu wollen.

Offiziell war zwar in dieser Zeit Gold das Grundgeld. Die Banken in den Vereinigten Staaten von Amerika und auch in vielen Ländern Europas operierten jedoch ungeniert und mit ausdrücklicher Duldung des Staates mit einer “Teilreserve”: Die Banken erhöhten durch Kreditvergabe die Geldmenge „aus dem Nichts“ – gaben also Geld aus, das nicht durch Gold gedeckt war. Das wiederum sorgte nicht nur für eine chronische Entwertung der Kaufkraft des Geldes. Es verursachte vor allem auch Wirtschaftsstörungen („Boom und Bust“). Besonders unheilvoll war dabei die Rolle der Zentralbanken (wie noch deutlich werden wird).

Wer sich mit den Geschehnissen in den 1920er-Jahren beschäftigt, der kommt nicht umhin zu erkennen, dass das internationale Geldsystem bestenfalls ein Pseudo- oder Fake-Goldstandard war; dass es – man muss es leider so sagen – große Ähnlichkeit hatte mit einem Betrugssystem. Lassen Sie uns diese Einschätzung genauer begründen, indem wir (i) die monetären Verhältnisse in den Vereinigten Staaten von Amerika (vor allem in den 1920er-Jahren) skizzieren; (ii) uns an Großbritanniens halbherzige Wiederanbindung an das Gold erinnern; und (iii) die systemimmanente Dysfunktionalität des „Gold-Devisen-Standards“ aufzeigen.

Blick in die Währungsgeschichte 

Durch das Münzgesetz von 1873 („Coinage Act of 1873“) wurde der US-Dollar gesetzlich nur noch in Gold-Feingewicht definiert: 20,67 US-Dollar entsprachen fortan einer Feinunze Gold; gleichzeitig wurde das Silber demonetisiert. Der Greenback war folglich Ausdruck für eine bestimmte, festgelegte Feingoldmenge. Den US-Banken wurde allerdings erlaubt, mit einer Teilreserve zu operieren: Banken gaben durch Kreditvergabe US-Dollar-Guthaben in Umlauf, die nicht durch Goldeinlage ihrer Kunden gedeckt waren. Das Ergebnis waren wiederkehrende Wirtschaftskrisen: beispielsweise die Rezessionen von 1873 und 1882–1885 sowie die Paniken von 1893, 1896 und 1907 und 1910–1911.

Im Jahr 1913 wurde die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) gegründet. Durch sie wurde der Spielraum für eine Kredit- und Geldmengenausweitung der Geschäftsbanken ganz erheblich erhöht – beispielsweise, indem die Fed sogleich die Mindestreservepflicht der Banken verringerte[1] und als „Retter der letzten Instanz“ (als „Lender of Last Resort“) auftrat, um Banken vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren. Die Fed sorgte dafür, dass die inflationäre Wirkung des Teilreservesystems, mit dem die Banken operierten, erhöht wurde. Die daraus folgenden preisverzerrenden Effekte und Fehlinvestitionen fielen zunächst jedoch noch nicht auf.

Denn in den 1920er-Jahren gab es in der US-Wirtschaft bedeutende produktive Entwicklungen, die einen Abwärtsdruck auf die Preise ausübten. Gleichwohl fielen die Güterpreise nicht, weil ja die Fed und die Geschäftsbanken die Kredit- und Geldmengen merklich ausweiteten. Doch dadurch bauten sich Ungleichgewichte auf. Beispielsweise expandierte die Kapitalgüterindustrie übermäßig gegenüber der Konsumgüterproduktion. Dass es irgendwann zu einer Bereinigungskrise kommen musste, war ökonomisch absehbar.

Vor allem im internationalen Geldsystem braute sich etwas zusammen. Nach Ende des Ersten Weltkrieges war das weltweite Währungssystem zerrüttet. Viele Länder hatten mit Ausbruch des Krieges die Goldeinlösbarkeit ihrer Währungen beendet. Man wollte die Kriegsausgaben inflationär mit der Notenpresse finanzieren. Unter den Ländern, die sich vom Goldgeld abgewandt hatte, befand sich auch Großbritannien – bis dato die bedeutendste Weltwirtschafts- und Militärmacht. Ab 1922 hatte sich dann jedoch unter britischem Drängen ein sogenannter „Gold-Devisen-Standard“ herausgebildet. Was bedeutete das?

Der „Gold-Devisen-Standard“ sah das Folgende vor: Das Britische Pfund konnte durch Gold und US-Dollar (teil-)gedeckt werden, wobei der US-Dollar weiterhin Ausdruck einer bestimmten Feingoldmenge blieb. Die anderen Währungen (wie zum Beispiel französischer Franc und deutsche Mark) konnten durch Britische Pfund und/oder US-Dollar gedeckt werden. Der Gold-Devisen-Standard war damit eine äußerst wackelige Konstruktion: Er war im Grunde ein Pyramiden-System, eine Art Kettenbrief, der inflationär wirkte und zwischen den Teilnehmerstaaten für immer größere wirtschaftliche Ungleichgewichte sorgte.

Im April 1925 entschlossen sich die Briten, das Britische Pfund wieder an das Gold anzubinden. Anvisiert war eine Rückkehr zur Vorkriegsparität von 4,87 US-Dollar pro Pfund. Doch durch die heimische Inflationierung in den Jahren zuvor hatte das Pfund stark gegenüber dem Greenback abgewertet. Kaufkraftbereinigt lag es bei schätzungsweise nur noch 3,40. Die Entscheidung, zur Vorkriegs-Parität zurückzukehren, hätte folglich eine Preisdeflation in der britischen Wirtschaft notwendig gemacht. Doch dagegen sperrten sich Unternehmer, Gewerkschaften und Arbeitnehmer vehement.

Weil die Preise nicht in ausreichendem Maße fielen, verloren britische Produkte ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. In Großbritannien stieg die Arbeitslosigkeit stark an, und auch das Handelsbilanzdefizit des Landes vergrößerte sich: Die Importe überstiegen zusehends die Exporte. Weil nun aber die Importe in Gold bezahlt werden mussten, wurde Gold aus Großbritannien in andere Länder verschifft, insbesondere in die Vereinigten Staaten von Amerika. Das übte nicht nur Abwärtsdruck auf die britischen Güterpreise und Löhne aus, der Goldabfluss setzte auch den Außenwert des Pfunds unter Abwertungsdruck.

Quelle: Federal Reserve of St. Louis, NBER; eigene Berechnungen. Blaue Flächen: Rezessionen (nach NBER). US-Geldmenge indexiert.

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, drängte der Gouverneur der Bank von England, Montagu C. Norman (1871–1950), seinen US-amerikanischen Kollegen in Washington, Benjamin Strong Jr. (1872–1928), die Leitzinsen zu senken. Strong willigte ein. Die US-Zinssenkungen in 1924 befeuerten die ohnehin schon überhitzende US-Konjunktur zusätzlich. Die Kurse der US-Aktien stiegen – vor allem auch begünstigt durch die Fed-Politik – auf immer höhere Niveaus. Banken vergaben bereitwillig Kredite. Die Verschuldung von Unternehmen und auch Privaten schwoll weiter an. Eine großangelegte Spekulationswelle kam in Gang.

Die Spekulationsblase platzte im Oktober 1929 – und die Folgen erreichten rasch viele andere Länder der Welt. (Genau genommen begann der „Crash“ am 24. Oktober 1929 („Black Friday“) und setzte sich bis zum 29. Oktober 1929 fort („Black Tuesday“)). Banken und Unternehmen, aber auch Privatleute wurden nachfolgend in großer Zahl zahlungsunfähig. Eine schwere Rezession-Depression stellte sich ein, nicht nur in den USA, sondern weltweit. Die Arbeitslosigkeit stieg stark an. Durch „Bank Runs“ wurden Banken illiquide, denn sie hatten vor allem per Kredit Geld in Umlauf gebracht, Geld, das nicht durch ausreichende Goldbestände gedeckt war. Das Platzen der Spekulationsblase Ende der 1920er-Jahre entzauberte die rechtlich fragwürde und ökonomisch schädliche Praxis des Teilreservesystems der Banken.

Wie aus dem Bust eine Große Depression wurde

Mit dem bisher Gesagten sollte deutlich geworden sein, dass die monetäre Ordnung, die sich in den 1920er-Jahren unter staatlicher Einflussnahme herausgebildet hatte, die Bezeichnung Goldstandard nicht verdient. Es ist daher auch nicht sachgerecht, die Ursache der Weltwirtschaftskrise 1929–1933 dem Goldgeld anzulasten. Ökonomisch betrachtet handelte es sich um ein monetäres Schneeballsystem, das irgendwann einmal auffliegen musste. Und im Herbst 1929 war es dann tatsächlich soweit (was auch immer der Auslöser gewesen sein mag): Die Bereinigung setze ein – mit zugegebenermaßen äußerst dramatischen wirtschaftlichen und politisch-sozialen Folgen.

Dass das Platzen des Inflations-Booms in eine Große Depression mündete, lag nun aber vor allem daran, dass sich die US-Administration daranmachte, den heimischen Wirtschaftsabschwung zu bekämpfen. Sie hebelte zusehends die Marktkräfte aus, die die Volkswirtschaften vermutlich recht bald zu einem neuen Gleichgewicht zurückgeführt hätten. In der Tat wurde vor allem in den USA, noch unter der Präsidentschaft von Herbert C. Hoover (1874–1964), eine große Zahl „marktfeindlicher“ Maßnahmen zur Überwindung eingeleitet:

Hierzu zählten zum Beispiel Arbeitsbeschaffungsprogramme, Immigrationsrestriktionen, Preissubventionen in der Landwirtschaft und auch Versuche, die Nominallöhne vor dem Absinken zu bewahren (obwohl die Güterpreise fielen und folglich die Reallöhne immer weiter anstiegen, sodass der Faktor Arbeit sich immer weiter verteuerte). Der US-Wirtschaft wurde es de facto erschwert, zu einem neuen Gleichgewicht zurückzufinden. Sie blieb sprichwörtlich in der Unterbeschäftigung stecken.

Unser Aufsatz muss hier enden. Abschließend sei noch einmal hervorgehoben: Aus ökonomischer Sicht lässt sich das Goldgeld – der Goldstandard – nicht verantwortlich machen für das, was Ende der 1920er- und frühen 1930er-Jahren geschehen ist. Es war vielmehr die Verletzung der Regeln, insbesondere der Verstoß gegen die Eigentumsrechte der Gold- beziehungsweise Geldhalter, die zur Krise geführt hat; und es waren staatliche Eingriffe in das Wirtschaftsleben, die die Überwindung der Bereinigungskrise so erschwert hat.

Natürlich war es, nachdem die Krise erst einmal offenkundig geworden war, mit Goldgeld nicht möglich, sich aus der Krise zu inflationieren – wie es die Gegner des Goldgeldes, die Befürworter des ungedeckten Papiergeldsystems, wohl nur gern gesehen hätten. Ist das aber ein Defizit des Goldgeldes? Wohl kaum. Eine Inflationspolitik hätte die Kapitalverzerrungen, die die vorangehende Inflation verursacht hat, nicht gelöst, sondern nur noch weiter verschlimmert. Doch das kann hier nicht weiter erörtert werden; dennoch will ich das als streitbare These, am Ende dieses Aufsatzes, so stehenlassen.

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(*) Siehe zum Beispiel Bernake, B., James, H. (1991), The Gold Standard, Deflation, and Financial Crisis in the Great Depression: An International Comparison, NBER, Chicago Press, S. 33–68; Eichengreen, B., Temin, P. (2000), The Gold Standard and the Great Depression, in: Contemporary European History 9(2), S. 183–207; Eichengreen, B., Temin, P. (2010), Fetters of gold and paper, in: Oxford Review of Economic Policy, Oxford University Press, vol. 26(3), Autumn, S. 370–84. Für eine “ausgewogene” Sicht zum Goldgeld in den 1920er Jahren siehe White, L. H. (2008), Is the Gold Standard Still the Gold Standard among Monetary Systems?, Cato Institute, Brief Papers, No. 100. Eine umfassende und sehr bekannte Ausarbeitung zur Großen Depression wurde vorgelegt von Friedman, M., Schwarz, A. (1971, 1963), A Monetary History of the United States, 1867-1960, National Bureau of Economic Research Publications, Princeton University Press, Princeton. Die wohl aufschlussreichste Analyse der Großen Depression stammt von Rothbard, M. N. (1963, 2000), The Great Depression, 5th edition, Ludwig von Mises Institute, Auburn, US Alabama.

ANHANG

Die nachstehende Graphik (entnommen aus Friedman/Schwartz (1963), S. 282) zeigt eindrücklich, wie der Zufluss der Goldbestände in die USA zwar von der Fed teilweise „neutralisiert“ wurde (indem die Fed ihre Kreditgewährung an die Banken zurückführte), dass aber die Fed dennoch die Basisgeldmenge („High-powered money“) kräftig anschwellen lies. Zu erkennen sind auch die Zinssenkungen im Jahr 1924. Sie wurden nachfolgend zwar revidiert, waren aber unzureichend, um die Spekulation wirksam einzudämmen. Auch zu sehen sind die Zinserhöhungen ab 1928, durch die die Fed dann die Überhitzung einzudämmen versuchte. Vermutlich waren es die Zinserhöhungen, die dem Boom letztlich das Wasser abgruben und den Bust einleiteten.

Die untenstehende Graphik zeigt die Goldreserven der US-Fed-Banken in Mrd. US-Dollar (der offizielle Goldpreis betrug in dieser Zeit konstant 20,67 US-Dollar pro Feinunze). Ende 1914 betrugen sie 0,24 Mrd. US-Dollar. Am Ende des Ersten Weltkriegs, im November 1918, lagen sie jedoch schon bei 2,07 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 763 Prozent! Das Gold wurde zusehends nach Amerika gebracht – eine Entwicklung, die in den 1930er- und 1940er-Jahren anhalten sollte.

Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis.


Thorsten Polleit, 50, ist seit April 2012 Chefvolkswirt der Degussa. Er ist Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth, Adjunct Scholar am Ludwig von Mises Institute, Auburn, US Alabama, Mitglied im Forschungsnetzwerk „Research On money In The Economy“ (ROME) und Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Er ist Gründungspartner und volkswirtschaftlicher Berater eines Alternative Investment Funds (AIF). Die private Website von Thorsten Polleit ist: www.thorsten-polleit.comHier Thorsten Polleit auf Twitter folgen.

[1] Ab Dezember 1913 betrugen die Mindestreservesätze für Sichteinlagen von „Central Reserve City Banks“ 18%, die für „Reserve City Banks“ 15% und die für „Country Banks“ 12%. Terminlagen unterlagen einem einheitlichen Satz von 5%. Im Juni 1917 wurden die Sätze gesenkt: die auf Sichteinlagen auf 13%, 10% und 7%, der Satz auf Terminlagen fiel auf 3%. Ein Anstieg der Reservesätze gab es erst wieder im August 1936. Siehe Feinman, J. N. (1993).

Neue Entdeckungen in Ägypten – Vortrag von Axel Klitzke

Das Scan Pyramids Project entdeckte im Jahr 2017 mithilfe modernster Technik und neuen Messverfahren, weitere verborgene Kammersysteme in der Cheops Pyramide. Für den Pyramidenforscher Axel Klitzke nicht besonders überraschend, berichtete er doch bereits in früheren Vorträgen von verborgenen Kammern. In diesem Vortrag (2018) berichtet er über die neuesten Entdeckungen in Ägypten.

Die Geschichte der UNO: Der Hunger nach Macht

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/12/die-geschichte-der-uno-der-hunger-nach-macht-video/

Die Schweizer ExpressZeitung berichtet: Die Welt wird eins – Eine romantische Utopie.

Kommen wir zum Hauptthema: Es wird Zeit, dass wir Fragen stellen wie: Wer ist überhaupt die UNO? Wer hat sie erfunden? Wer hat sie gegründet? Was will sie eigentlich?

Die Geschichte der UNO beginnt lange vor ihrem formalen Gründungsjahr 1945. Entscheidend waren dabei drei Dinge: 1. Der Wille zur globalen Macht, 2. die Bedingungen zur globalen Machtergreifung und 3. der Weg zu globalen Macht, also die Methode.

Der Wille zur globalen Macht war, wie bereits beschrieben, schon lange vor den beiden schrecklichsten Kriegen vorhanden, die auf dem Erdboden je geführt wurden. Im Laufe der Menschheitsgeschichte gab es verschiedene Träger dieses Willens, die ihn formulierten und teilweise auch umzusetzen versuchten (zumindest in der ihnen bekannten Welt). Jahrtausendelang fehlten ihnen jedoch die technischen Möglichkeiten zur globalen Machtergreifung.

Nicht zufällig konnten beispielsweise die Römer ihr Reich nur rund um den damals wichtigsten Verkehrsweg aufbauen – das Mittelmeer. Über effektive Land- oder Luftfahrzeuge, wie man sie zur Eroberung von großen Landmassen benötigt, verfügten sie noch nicht. Von Satelliten ganz zu schweigen.

Da der Erdball sehr groß ist, müssen Kommunikation und Verkehrsmittel noch größere Entfernungen in noch kürzerer Zeit überwinden können, als die Römer das konnten, und zwar zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Sprich: Imperialismus ist von Verkehrswegen und -möglichkeiten nicht zu trennen.

Diese technischen Möglichkeiten wurden der Menschheit erst Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben, nämlich mit der Entwicklung der Telekommunikation und von Eisenbahnen, Autos, und Flugzeugen (Chemtrails, Luzifer, der Lucis Trust und die okkulten Vereinten Nationen (Videos)).

Später kamen noch Satelliten und die elektronische Datenverarbeitung hinzu, mit deren Hilfe die Verwaltung von globalen Superstaaten erst möglich wird.

Das Recht des Krieges und des Friedens

Ursprünglich war der Zusammenschluss aller Völker ja mal eine schöne Idee. Der amerikanische Wissenschaftler Scott Nearing (Buchtitel: United World) zählte „eine lange Reihe von Autoren auf, die zwischen 1300 und 1800 den Gedanken einer Vereinigung der Nationen propagierten, zur Sicherung des Friedens und der Förderung ihrer Interessen“.

Demnach beschäftigten sich die größten Denker, Philosophen und Theologen ihrer Zeit mit der Idee einer vereinigten Welt: „Thomas v. Aquin, Erasmus, Dante, Grotius, Bentham, Kant u.a. Zu den Vorläufern jener, die eine Föderation der europäischen Staaten als wünschenswert betrachteten, rechnet er Saint Simon, Viktor Hugo, Bouvet, Emily Crawford, Coudenhove Kalergi u.a.“.

Nehmen wir zum Beispiel Grotius und Immanuel Kant. Der niederländische Rechtsgelehrte Hugo Grotius hatte 1625 das Buch De iure belli ac pacis herausgebracht: „Über das Recht des Krieges und des Friedens“. Ein Werk, das heute – neben anderen Quellen – als Grundlage des Völkerrechts gesehen wird. Also als Quelle der Idee, dass nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen Völkern gewisse Gesetze und Regeln gelten sollten, an die man sich zu halten habe.

Heute existiert das Völkerrecht nicht als einzelne Gesetzessammlung (wie etwa das Strafgesetzbuch), sondern besteht aus einer Vielzahl von Rechtsquellen wie etwa Abhandlungen, beispielhaften Friedensverträgen und bewährten Abkommen. Gleichzeitig mit der Entwicklung der Aufklärung sowie von Mobilität und Kommunikation begann so etwas zu wachsen wie ein Bewusstsein einer „Völkergemeinschaft“ oder später „Weltgemeinschaft“ – kurz gesagt: Dass die Menschheit quasi in einem Boot sitzt und sich ihre Mitglieder zu betragen hätten, um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen.

Tatsächlich waren der Gedanke eines Völkerrechts und einer Völkergemeinschaft von Anfang an mit dem Traum vom „ewigen Frieden“ verbunden. Die große Utopie bestand also in einem Planeten, auf dem alle Menschen in Frieden miteinander leben, Streitfälle gerecht geregelt werden können und Kriege überflüssig werden.

Nicht zufällig war ein weiterer Befürworter dieser Vorstellung der Philosoph Immanuel Kant, der große Vordenker der Aufklärung. Kant gab sich jede Mühe, eine Grundlage für ein solches friedliches und geregeltes Zusammenleben der Völker zu liefern. In seinem 1795 erschienenen Werk „Zum ewigen Frieden“ lieferte er gar eine Art Mustervertrag für die Gestaltung von zwischenstaatlichen Beziehungen, der später sogar zur Blaupause für die Charta der Vereinten Nationen wurde.

Kriegsherren statt Feingeister

Doch Immanuel Kant war bei Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen seit über 140 Jahren tot. Er hätte sich die Organisation, die den ewigen Frieden sichern sollte, höchstwahrscheinlich etwas anders vorgestellt: Die Bauherren der UNO waren keine romantischen Traumtänzer, Philosophen oder Utopisten, sondern Krieger und Machtstrategen.

Die altruistische Vernunft kann also nicht Motiv und Grundlage für Konstruktionen wie Völkerbund und UNO gewesen sein, sondern nur die egoistische Vernunft, die (wie schon seit Urzeiten) als Waffe eingesetzt wird. Der Völkerbund und die UNO wurden eben nicht von Feingeistern wie Hugo Grotius oder Immanuel Kant ins Leben gerufen, sondern von Kriegsherren wie Winston Churchill und Franklin Delano Roosevelt.

Sie und ihre Mitstreiter erkannten ganz klar den utopistischen Charakter und die verführerische Anziehungskraft dieser Ideen und wussten sie für ihre Zwecke zu nutzen. Als friedliche Weltgemeinschaft würden solche Organisationen niemals funktionieren, sehr wohl aber als pseudofriedliche Werkzeuge zur Unterwerfung der Menschheit (Geheimnis gelüftet: Vereinte Nationen stufen Deutschland als „Feindstaat“ ein (Videos)).

Imagine there’s no country

Dafür hatten sie einen großen Vorteil, nämlich ihre unwiderstehliche Anziehungskraft. Diese Utopien waren ab einem bestimmten Punkt nicht mehr totzukriegen, und zwar weil sie Erlösung versprachen – Erlösung vom Krieg. Der kriegsgeplagte Mensch träumte davon wie ein Christ vom Paradies oder ein Hindu vom Nirwana. Und genau das sind diese Zukunftsbilder einer friedlichen Weltgemeinschaft ja auch: Himmels- und Heilsvorstellungen und Sanatorien der Seele, in denen angeblich ewiger Friede herrscht.

Die Menschen wünschten sich einen Ausweg aus dieser Hölle, in der Hunger, Durst und blanke Not herrschten, Söhne und Väter dahin gerafft und mitunter ganze Familien ausgelöscht wurden. Kaum etwas bringt diesen Wunsch so zum Ausdruck wie Imagine, John Lennons Hymne an den Frieden, die zum Welthit wurde. Hier der übersetzte Text:

„Stell dir vor, es gibt keinen Himmel, es ist leicht, wenn du‘s versuchst, unten keine Hölle und oben nur die Luft. Stell dir all die Menschen vor, die nur für Hier und Heute leben. Stell dir vor, es gibt keine Staaten mehr, das ist gar nicht so schwer. Nichts zum Töten oder Sterben, und auch keine Religionen mehr. Denk an all die Menschen die in Frieden leben. Du wirst sagen, ich bin ein Träumer, aber ich bin gar nicht allein, ich hoffe, eines Tages kommst Du mit, und die Welt wird eins sein. Stell dir vor, es gibt keinen Besitz, ich frag mich, ob du das kannst. Keine Notwendigkeit für Gier oder Hunger, sondern eine Bruderschaft des Menschen. Stell dir all die Menschen vor, die sich die Welt teilen! Du wirst sagen, ich bin ein Träumer, Aber ich bin gar nicht allein, Ich hoffe, eines Tages schließt du dich an, und die Welt wird eins sein.“

Der größte Singkreis aller Zeiten

Geschrieben und veröffentlicht wurde dieser musikalische Seufzer 1971, also unter dem Eindruck des Vietnam-Krieges (1955 bis 1975), diesem grauenhaften Schlachten und Mordbrennen, das die USA in Indochina veranstalteten. Auf der anderen Seite war dieser Krieg der perfekte Hintergrund für jede Menge Friedensträume, eine Friedensbewegung und natürlich auch für eine Eine-Welt- Hymne wie diese.

Denn nichts anderes haben wir hier ja vor uns: Die Idee der UNO in möglichst einfachen Worten mit möglichst einfacher Musik. Beim ersten Anhören gerät man zwar ins Schwärmen, aber dann stellt sich doch sehr schnell die Frage: ist das denn wirklich so schön? Eine Welt

• ohne Glauben
• ohne Nationalitäten
• ohne Grenzen
• ohne Besitz

Für mich klingt das wie eine Welt von Menschen, denen alles genommen wurde:

• Eine Welt des Nihilismus, in der
• niemand an etwas glaubt,
• niemand zu etwas gehört,
• niemand mehr eine Identität besitzt,
• niemandem etwas gehört, und in der
• alle Menschen gleich sind.

So gesehen ist diese Vorstellung zwar mit sanfter Stimme und einschmeichelnden Klängen vorgetragen, aber doch grauenhaft, oder etwa nicht? Und dennoch ist das in einfachen Worten und wie in Stein gemeißelt die Idee der UNO. Genau deshalb nutzen die „Vereinten Nationen“ die Popularität des Liedes intensiv für ihre eigenen Zwecke. So beging die UNO den Internationalen Tag des Friedens am 21. September 2014 mit Lennons Song als Untermalung.

Anlässlich des 25. Jahrestages der Kinderrechtskonvention am 20. November 2014 startete die UNO das #imagine- Projekt, bei dem „ganz normale“ Menschen in einer Art elektronischem Karaoke-Happening das Lied zusammen mit Weltstars aufnehmen konnten: „Im Rahmen einer neuen digitalen Erfahrung können ganz normale Menschen John Lennons ikonische Hymne der Hoffnung und des Friedens zusammen mit ihren Lieblingsstars aufnehmen, was nach Hoffnung von UNICEF zum größten Singkreis aller Zeiten werden wird.

Die einzelnen Aufnahmen werden zusammen mit den Aufnahmen der UNICEF-Botschafter und anderer Künstler zu einer mehrsprachigen ‚Welt‘-Version von Imagine verarbeitet, produziert von David Guetta.“

Mit anderen Worten sollten hier Abertausende von Karaoke-Darbietungen zu einer einzigen „Weltausgabe“ von Imagine verschmolzen werden, zu veröffentlichen am Silvesterabend 2014. Anders gesagt, ist Imagine auf dem besten Weg zur inoffiziellen UNO-Hymne zu werden, wofür es sich in seiner verbalen und musikalischen Einfachheit und Eingängigkeit auch wunderbar eignet. Den einfachen (um nicht zu sagen: einfältigen) Text von Imagine kann nur wirklich jeder verstehen, und die gefälligen Klänge kann nun wirklich jeder genießen.

Am 25. September 2015 kam es zu einem besonders symbolischen Ereignis. An diesem Tag sang die Sängerin Shakira diese Hymne anlässlich der Eröffnung des UN-Entwicklungsgipfels vor der Generalversammlung der UNO in New York – und zwar in Anwesenheit des Papstes, der sich an diesem Aufruf zur Abschaffung der Religionen keineswegs zu stören schien.

Reine Vernunft oder reine Unterdrückung

Eine dauerhaft komplett friedliche Welt ohne Gewalt ist nicht möglich, es sei denn in einer totalen Weltdiktatur, in der die menschliche Freiheit und Natur total erstickt würden und die damit per definitionem natürlich auch nicht frei und friedlich sein könnte. Denn zur menschlichen Freiheit gehört nun mal die Entfaltung seines ganzen widersprüchlichen Wesens dazu.

Dem Menschen die aggressive und rebellische Option zu nehmen, würde bedeuten, entweder einen anderen Menschen zu schaffen (zum Beispiel mit Hilfe von Drogen, siehe Huxleys „Schöne neue Welt“) oder die Freiheit komplett abzuschaffen (siehe Orwells „1984“). Eine Mischung dieser beiden Utopien ist wohl die „Weltgemeinschaft“, mit der sich die wahren Strategen des Globus anfreunden können und auf die sie hinarbeiten.

Hat man dieses glasklar vor Augen, liegt auf der Hand, dass die Motive der Völkerbund- und UNO-Strategen nicht friedlich, sondern nur machtstrategisch gewesen sein können. Aber damit man mich hier nicht falsch versteht: Der Wunsch nach ewigem Frieden ist dasselbe wie der Wunsch nach absoluter Wahrheit: Beides wird man nie erreichen, aber trotzdem darf man nicht aufhören, darum zu kämpfen.

Was hat die UNO in Zukunft für uns geplant?

Die Entlarvung des Globalen Migrationspaktes als totalitären und menschenfeindlichen Akt war ein wichtiger kognitiver Schritt für unsere Gesellschaft und die Menschheit. Diese Entlarvung ist gleichzeitig die Entlarvung der UNO als totalitäres und menschenfeindliches Konstrukt: Schluss mit dem ganzen Getue um „UN-Missionen“, „UN-Friedensmissionen“, „UN-Botschafter“ und all den falschen Humbug.

Hier gilt wieder einmal der Spruch: „Jeder macht die Propaganda, die er am nötigsten hat“. In Wirklichkeit ist die „Nr.1“ („uno“) ein menschenfeindliches Projekt. Kein Wunder, denn gegründet wurde sie ja schließlich nicht von unserem Herrn Jesus, Gott im Himmel oder Mutter Theresa, sondern von machtgierigen Kriegsherren.

Gerade der Migrationspakt mit seinem autoritären Gehabe und seiner offensichtlichen Entrechtung großer Teile der Menschheit hat vielen die Augen geöffnet. Und das sind denn auch zwei wichtige Megatrends: Zum einen der dreiste und gierige Griff nach der Macht durch die UNO, zum anderen das Erwachen größerer Bevölkerungskreise im Hinblick auf diese „Friedensorganisation“.

Wenn dieser Pakt und seine Vorläuferdokumente eines deutlich gemacht haben, dann dass die Vereinten Nationen Feinde der gesamten Menschheit sind, die einen Teil der Menschheit vertreiben wollen, um ihn auf einen anderen Teil der Menschheit zu hetzen und so die gesamte Menschheit ihrer Wurzeln berauben und unterjochen zu können. Getreu des alten strategischen Mottos „Teile und herrsche“ sowie „Hetze deine Feinde aufeinander“.

Also zum Beispiel den Islam auf das Christentum, den Osten auf den Westen, den Süden auf den Norden, Schwarz auf Weiß. Gewinner sind die UNO und ihre Drahtzieher und Strategen. Denn wer die absolute Macht gewinnen will, muss erst einmal alle funktionierenden Systeme außer Kraft setzen.

Nationalstaaten auflösen

Die zelluläre Organisation der Menschheit in Nationalstaaten, die ihre kulturellen und technischen Fähigkeiten entstehen ließ und bewahrt hat, soll aufgelöst werden und Kulturen und Individuen in einem globalen Brei von Kulturen und Ethnien verschwinden. „Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein“, prophezeite der Globalist Nicolaus Graf von Coudenhove-Kalergi schon in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

„Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.“

Inzwischen sei die Umgestaltung Europas „unumkehrbar“, behauptet heute seine Nichte Barbara Kalergi: „Europa bekommt ein neues Gesicht, ob es den Alteingesessenen passt oder nicht.“

„Wir leben in einer Ära der Völkerwanderung. Sie hat eben erst begonnen, und sie wird mit Sicherheit noch lange nicht zu Ende sein.“ Ja, mehr noch: „Unvermischte Völker“ seien sogar „ein Nazi-Konzept“, erklärte schon 1999 der UN- Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Sergio Vieira de Mello.

Der kleinste gemeinsame Nenner

Die Völkerwanderung von etwa 375 bis 568 n. Chr. bewirkte die Zerstörung des Römischen Reiches und des antiken Europa. Die heutige Völkerwanderung führt zur Zerstörung des modernen Europa. Mit der Demontage der nationalen Grenzen wird Europa seiner „Schotten“ beraubt und werden ganze Kulturen aufgelöst, um im großen Ozean der Menschheit aufzugehen wie ein Stück Zucker im Kaffee.

Wie das immer so ist, wenn man verschiedenste Menschen und Niveaus mischt, werden sich alle auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner treffen – sprich: auf dem niedrigsten. Diese neue Menschheit wird nicht bunt sein, wie es die offizielle Propaganda verherrlicht – sondern braun: jegliches kulturelle und geistige Merkmal wird sich in einen undefinierbaren Mischmasch verwandeln. Ganz einfach deshalb, weil „Buntheit“ nun einmal Grenzen voraussetzt.

Eine bunte Flagge ist nur deshalb bunt, weil zwischen ihren Farben Grenzen existieren. Mischt man jedoch alle Farben zusammen, erhält man ein stumpfes Grau-Braun ohne jede Identität. Denn Multikulti ist in Wahrheit Monokulti. Wie sagte doch der von den Eliten verehrte Coudenhove-Kalergi: „Wo unter unglücklichen Auspizien Inzucht und Mischung sich begegnen, schaffen sie Degenerationstypen mit schwachem Charakter“ und „stumpfem Geist“. Genau das ist gewollt (Unfassbar: UN-Migrationspakt gilt für alle, auch für Ablehner – Fake-News der Bundesregierung (Videos)).

Multikulti wird Monokulti

Im Oktober 2015 forderte der EU-Kommissar Frans Timmermans, wer Multikulti in Frage stelle, sei praktisch ein Friedensfeind. Er forderte die Mitglieder des EU-Parlaments auf, ihre Anstrengungen zu verstärken, «monokulturelle Staaten auszuradieren». Kein Land solle der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollten die Zuwanderer veranlasst werden, auch «die entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben.».

Diesem Ziel dient der UN-Migrations-, aber auch der Flüchtlingspakt, der in der ganzen Aufregung um den Migrationspakt etwas unterging.

Für niemanden eine Heimat

Sprich: Niemand darf mehr eine Heimat, eine Identität oder eine Kultur haben, sondern alles wird in einer globalen Massenkultur aufgehen. Durch die Abschaffung nicht nur der nationalen, sondern außerdem auch der wirtschaftlichen, finanziellen, sexuellen, intellektuellen und kulturellen Grenzen wird sich das Gegenteil von Grenzen und Organisation entwickeln, nämlich ein totales Chaos. Die Abschaffung aller Grenzen wird zur Dekadenz führen, auf Deutsch: zur Zersetzung.

Oder noch drastischer: zur Verwesung (englisch: decay). Die Menschheit wird genauso verwesen wie ein Körper, dessen einzelne Zellen sich auflösen. Selbstverständlich wird die Bevölkerung in dem sich entwickelnden Chaos zurückgehen. Unzählige Kulturtechniken werden verloren gehen, auch in der Hygiene und Medizin. Genausogut könnte man wohl einige Atombomben auf den Erdball werfen, man tut es aber nicht.

Zum einen, weil es so aussehen soll, wie ein natürlicher Prozess: Die Menschheit hat sich eben irgendwann zurückentwickelt, wird es später heißen – warum, weiß keiner mehr so genau. Schon deshalb, weil der IQ zu stark gefallen ist. Der humanistisch und karitativ verbrämte und schleichende Prozess schützt die eigentlichen Täter, die ihre Strategie unter dem Deckmantel der Menschlichkeit („Willkommenskultur“, „Flüchtlingshilfe“ etc.) verfolgen. Der zweite Grund, der gegen die „Atom-Lösung“ spricht, besteht darin, dass die globalen Eliten den Planeten natürlich weiter nutzen wollen.

Ohne Bildung, Kultur und Perspektive

Eine total am Boden liegende Menschheit wird besonders einfach zu beherrschen sein. Der geographisch und kulturell entwurzelte „homo sapiens“ wird ohne Ich, Identität und Interessen (und auch ohne Familie) durch die Welt stolpern, leicht manipulierbar sein und zum Objekt einer totalen Digitalisierung und Unterwerfung werden. Nach dem Modell China, wo heute schon Bürger total überwacht und nach einem Punktesystem bewertet und gesteuert werden, werden alle Menschen erfasst, überwacht, gegängelt und schließlich versklavt werden.

Die Abschaffung des Bargeldes wird nicht nur zur totalen Überwachung führen – das sowieso. Aber neben der passiven Überwachung und Beobachtung wird sie vor allem zur aktiven Kontrolle führen, nämlich dazu, dass jeder Mensch zum Sklaven des elektronischen Zahlungssystems gemacht wird. Auf Knopfdruck können bestimmte Käufe begrenzt oder verboten werden – bis hin zum Kauf eines Brötchens beim Bäcker.

Wer nicht spurt, wird sofort kooperieren, sobald er durch eine Kontosperrung vom Erwerb von Nahrung und von anderen Gütern ausgeschlossen wird. Die elektronische Zahlung mit Hilfe des Handys ist da nur ein Vorgeschmack (Hinter den Kulissen der Vereinten Nationen: Wer wirklich das Sagen hat).

Das Ende des Eigentums

Denn natürlich wird es auch kein Privatvermögen im heutigen Sinne mehr geben, sondern nur noch durch Wohlverhalten zu erwerbende Punkte. Dass der künftige Massenmensch kein Eigentum mehr haben darf, versteht sich fast von selbst. Und wenn doch noch so etwas wie Privatvermögen oder „Ersparnisse“ gestattet bleiben sollten, dann wird zumindest der Zugriff darauf reguliert – bis hin zur totalen Sperrung.

Schon heute können wir auf der zwischenstaatlichen Ebene anhand des „Einfrierens“ der Guthaben ganzer Staaten das abstrakte Prinzip dahinter beobachten, nämlich die Enteignung. Auf der individuellen Ebene wird dies durch einen schleichenden Entzug des Bargeldes bewerkstelligt.

Am Ende wird ein total „verchippter“ Mensch stehen, der nicht nur jederzeit identifizierbar ist, sondern dessen Bewegungen, Zutritte und Zahlungen auch jederzeit kontrollierbar sein werden (wie heute schon durch das Handy). Ganz wie bei einer Viehherde.

Denn nichts anderes soll die Menschheit ja auch werden: Eine stumpfe, leicht kontrollierbare Herde von gechippten Massenmenschen unter der Kontrolle der UNO – ohne jede Kultur, Bildung und Perspektive.

Aromatherapie – Feinstoffliche Heilung auf allen Ebenen

Quelle: https://dieunbestechlichen.com/2019/01/aromatherapie-feinstoffliche-heilung-auf-allen-ebenen-inkl-tipps-fuer-die-anwendung-zuhause/

Weltweit nimmt die Zahl der medikamenten-resistenten Krankheitserreger zu. Beim Kampf gegen multiresistente Keime können naturreine ätherische Öle wertvolle Unterstützung leisten. Sie bündeln die gesamte Abwehrkraft der Pflanze. Damit schützt sie sich vor mikrobiellen Erregern oder schädlichen Insekten. Die Essenz der Pflanzen wirkt auch gegen Mikroorganismen, die Erkrankungen bei Menschen auslösen können. Experten sind sich heute einig: Werden Räume mit ätherischen Ölen aromatisiert, sinkt die Belastung durch Bakterien, Viren und Pilze nachweisbar.

Die Geschichte der Aromatherapie

Die Aromatherapie ist so alt wie die Menschheit. Die Essenz der Pflanzen, u.a. Weihrauch, Myrrhe, Zedernholz, Sandelholz, wurde nicht nur zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele eingesetzt, sondern auch direkt zu Heilzwecken, z.B. in Form von Räucherwerk, Harzen, Salben, Kosmetika, Duftölen, Essenzen. Als Vater der heutigen Aromatherapie, bei der ausschließlich ätherische Öle eingesetzt werden, gilt René-Maurice Gattefossé (1881-1950). Nach einer Explosion im Labor zog er sich massive Wunden zu. Er trug pures Lavendelöl auf, und die Wunden heilten erstaunlich schnell. Und sein Schüler Jean Valnet (1920-1995) setzte im Indochinakrieg ätherische Öle nach chirurgischen Eingriffen mit großem Erfolg ein.

Feinstoffliche Wirkung auf allen Ebenen

Lange Zeit war die Aromatherapie in Vergessenheit geraten. Nun erlebt sie eine Renaissance. Ätherische Öle sind die Essenz, die Lebenskraft einer Pflanze, und diese Essenz wirkt auf einer feinstofflichen Ebene. Sie heilt den Ätherkörper, das genaue Abbild des physischen Körpers. Dr. Malte Hozzel, der sich seit 1971 mit ätherischen Ölen beschäftigt, schreibt: „Ätherische Öle sind Ausdrucksformen der höchsten Intelligenz der Natur, die Duftpflanzen werden uns dabei helfen, stark zu werden, verloren gegangene Gesundheit wiederzuerlangen und unser Leben sowohl individuell als auch kollektiv angenehmer und mehr in Einklang mit dem Herzschlag des Universums zu gestalten.“

Das Heilungspotenzial dieser Öle ist so groß, weil sie eine ähnliche Struktur haben wie die menschlichen Zellen und das Gewebe. Ätherische Öle sind „sowohl materielle Substanzen, als auch feinstoffliche Energien. Sie sind lebende Moleküle“, schreibt Hozzel. Die kleinen Moleküle überwinden die Zellmembran und breiten sich durch das Blut im Gewebe aus. Im Gegensatz zu den isolierten Molekülen der modernen Medizin.

Und ätherische Öle können das Gehirn spontan neu programmieren. „Ätherische Öle sind Frequenzgeneratoren. Als photonische Kraftblöcke energetisieren sie das Gehirn und den ganzen Körper mit zahlreichen Molekülen voller Elektronen. Die Forschung hat gezeigt, dass jedes ätherische Öl eine bestimmte bioelektrische Frequenz enthält, die bei der Einatmung zu den sekundären Neutronen im Riechkolben wandert, welcher Impulse zumlimbischen System und dem Zentrum des Geruchsinns an der Gehirnbasis sendet. Dann passieren sie zwischen Hypophyse und Zirbeldrüse bis zum Mandelkern, wo sich das Zentrum der Erinnerung an Angst und Trauma befindet.“

Das ätherische Öl des Weihrauchs lässt uns die Verbindung zwischen körperlichem Dasein und Spiritualität erfahren, es macht empfänglich für höhere Schwingungen. Die Myrrhe mit ihrem bittersüßen Duft erdet und wirkt leicht narkotisierend. Durch Leiden zu sich selbst zurückzukommen, durch den Schmerz zu gehen, das ist das Christusthema.

Wirkung wissenschaftlich belegt

Zahlreiche Studien bestätigen die Wirksamkeit ätherischer Öle in der Therapie. Bei Teebaumöl wurde ein antiviraler Effekt gegen Herpes-simplex-Viren festgestellt. Bei der Behandlung von Warzen, die durch das humane Papilloma-Virus hervorgerufen werden, hat sich eine Kombination aus Teebaumöl und Thymianöl bewährt. Manche ätherischen Öle können psychische und auch körperliche Symptome lindern, die häufig mit Depressionen einhergehen. Bei folgenden ätherischen Ölen bzw. Öl-Mischungen ist die antidepressive und angstlösende Wirkung wissenschaftlich belegt:

  • Bergamotte, Lavendel und Weihrauch wirkten schmerzlindernd und antidepressiv bei Menschen mit Krebs im Endstadium.
  • Lavandin reduzierte in einer Studie an 150 Patienten in der Testgruppe eindeutig die Angst vor einer bevorstehenden Operation. Die Kontrollgruppe, die nur ein Jojobaöl erhalten hatte, blieb weiter ängstlich.
  • Lavendel, Weihrauch und Rose lösen bei werdenden Müttern Ängste während und vor der Geburt.
  • Rose hilft auch als Einzelöl bei Angstzuständen, Depressionen und Stress.
  • Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch eine Nase Jasminduft aus Gardenia jasminoides helfen: Bochumer Forscher um Prof. Dr. Hanns Hatt haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Universität Düsseldorf entdeckt, dass die beiden Duftstoffe Vertacetal-coeur und die chemische Variante den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie die häufig verschriebenen Barbiturate oder das Propofol. Sie beruhigen, lösen Angst und fördern Schlaf. Die Forscher bekamen für ihre Entdeckung inzwischen das Patent erteilt. (https://www.forum-essenzia.org/medienberichte/index.html)
  • Lavendel, römische Kamille und Neroli minderten in einer Studie im Jahr 2013 die Angst von Patienten vor einer sog. perkutanen Koronarintervention. Dabei handelt es sich um eine Technik zur Erweiterung eines verengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßes ohne offene Operation. Im Vergleich zur Kontrollgruppe hatte die Ätherische-Öl-Gruppe weniger Angst und konnte nach dem Eingriff viel besser schlafen.
  • Eine andere Studie hat zudem gezeigt, dass ätherische Öle bei der Versorgung mit Zahn-Implantaten Infektionen verhindern können. Alle getesteten ätherischen essentiellen Öle und Ölmixturen zeigten gute antibakterielle und anti-mykotische Wirkungen gegen die geprüften Erreger. Am wirksamsten waren Lemongrass- und Thymianöl.

Ätherische Öle helfen uns auch, die Folgen der chemischen Attacke zu lindern, der wir ausgesetzt sind. Seit 1965 wurden mehr als 4 Mio. verschiedene chemische Verbindungen formuliert. In der Kosmetik- und Parfümindustrie werden über 800 neurotoxische chemische Verbindungen verwendet. Eine Studie hat gezeigt, dass 202 industrielle Chemikalien das menschliche Gehirn schädigen können. Es geht also darum, dieser Gift-Attacke etwas entgegenzusetzen und so wenig synthetische Duftstoffe wie möglich zu verwenden und uns gleichzeitig vor der permanenten Belastung durch Strahlen zu schützen. Weihrauch und Myrrhe können dazu beitragen. Der Nuklearmediziner Dr. Manfred Doepp hat herausgefunden, dass Weihrauch oder Myrrhe vor Elektrosmog schützen und die Hypophyse und den Hypothalamus wieder harmonisieren.

Anwendung zuhause

Es gibt Diffuser, in denen man ätherische Öle vernebeln kann. Achten Sie unbedingt darauf, dass es 100 % naturreine Öle sind, die nach therapeutischem Stand hergestellt und frei von künstlichen Chemikalien sind. Antimikrobielle ätherische Öle (Nelke, Zimt, Rosmarin, Zitrone, Eucalyptus radiata) machen die Raumluft keimfrei – sehr gut in der Erkältungszeit. Es gibt Ölmischungen für die Atmung, für das Gehirn, für geistige Klarheit, gegen Angst, gegen Schmerzen… Oder eine spirituelle Ölmischung, die neben Zedernholz, Balsamtanne und Sandelholz Weihrauch und Myrrhe enthält. Mein persönlicher „Glücks-Duft“ ist Weihrauchöl mit Balsamtanne, Ylang Ylang und Rose. Der balsamisch-würzige Weihrauchduft schickt mich in den Oman, das Land, in dem das edelste Weihrauchharz geerntet wird, und die Balsamtanne lässt meine Seele zu meinen geliebten Bäumen fliegen. Der sinnliche Duft von Ylang Ylang nimmt mir die Anspannung und bringt mich in die Herz-Harmonie. Das betörende Rosenaroma lässt mich von blütenduftenden Sommertagen träumen.

Von Engelsschwingen berührt

In dem Bewusstsein, dass Heilung nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der seelischen Ebene geschieht, behandelte der persische Sufi, Mystiker und Heiler Attar Faridun im 13. Jahrhundert seine Patienten mit Aromatherapie. Er beschrieb die feinstoffliche Heilung mit Pflanzenessenzen sehr poetisch:

Weißt du, dass die Pflanzenessenzen wie die sanften Berührungen eines Engelflügels sind? Es liegt an dir, ob du dich umwendest oder nicht, um ihre Schönheit zu sehen. Ich verweile bei vielen Düften – Nelke, Myrrhe, Weihrauch, Orangenblüte, Rose – und so vielen anderen. Sie sind meine Freunde und sie werden auch dir helfen, wenn du ihnen dein Herz öffnest. Manchmal lasse ich meine Hände über viele Düfte gleiten, die nun in meiner Nähe sind, ich fühle, wie die Rose wieder im Raum meiner Erinnerung erblüht. Ich bete, dass ich es nie vergessen möge, bis mich die Sehnsucht meines Herzens schließlich von Angesicht zu Angesicht mit dem Höchsten gebracht hat. Denn sieh, die verborgene Hand der Heilung, welche die Schmerzen dieser Welt lindert, kommt aus einer jenseitigen Welt. Sie kommt als Duft auf den Winden der Seele.“

https://www.oshadhi.de/anwendung-aetherische-oele/
https://www.oshadhi.de/die-krise-der-evolution/

https://www.forum-essenzia.org/medienberichte/index.html

https://www.zahnheilkunde.de/beitragpdf/pdf_6302.pdf

Prof. Dr. Walter Veith – Die okkulte Agenda der UNO

Offenbarung 17. Die Bibel sagt voraus, dass kurz vor Jesu Wiederkunft Satan ein irdisches Weltreich errichten wird. Welche Rolle spielt dabei die UNO? Dieser Vortrag schaut auf die Entstehung der Vereinten Nationen, die Führer und Vordenker und vor allem Programm und Ziele. Es wird deutlich, dass die UNO eine klar spiritistische Philosophie vertritt und offensiv für die Vereinigung der gesamten Menschheit zu einer Wirtschaft, Religion und Regierung eintritt. Der Preis dafür ist hoch: Durch ein neues Erziehungsprogramm sollen schon Kleinkinder familiären und regionalen Einflüssen entzogen und zu sozialistisch denkenden Kollektiv-Weltbürgern gemacht werden, die die total unbiblischen Glaubenssätze des New Age nachsprechen. In dem Maße, wie die Agenda der UNO sich weltweit durchsetzt, wird jeder Mensch vor eine Entscheidung gestellt: »Ultimative Einheit« in einem diktatorischen irdischen Weltreich unter dem Banner Luzifers, der sich als Engel des Lichts ausgibt — oder Freiheit und Vielfalt im kommenden Reich Jesu Christi, der sein Leben zur Erlösung dieser Welt opferte.

• Nationenbund und Vereinte Nationen
• Die neue Maxime: EINE Welt für alle
• Die UNO und der Kommunismus
• Der »Tempel des Verstehens« und der »World Goodwill Newsletter«
• Nationale Souveränität – die Wurzel allen Übels?
• Der geistige Vater der UNO: Teilhard de Chardin
• Hammarskjöld und der Gebetsraum im UNO-Gebäude
• Robert Mullers Weltlehrplan und die neue Erziehung
• Die okkulten Wurzeln der UNO: Blavatsky, Besant und Bailey
• Der Kampf gegen Individualismus und »Fundamentalismus«
• Warum Pornografie gefördert wird
• New Age und die Erwartung des kommenden »Messias«
• Der bedrohliche Exklusivitätsanspruch der UNO

Machterhalt durch Geschichtsmanipulation – Wolfgang Effenberger (Vortrag Regentreff 2018)

Wir alle kennen die historischen Fakten, welche zum Ersten und später zum Zweiten Weltkrieg führten. Oder doch nicht? Der Historiker und Autor Wolfgang Effenberger zeigt mit diesem Vortrag, dass unser geschichtliches Wissen über die letzten 100 Jahre lediglich die Oberfläche ankratzt.

Wer wie Wolfgang Effenberger etwas tiefer in die Materie eintaucht, stößt schnell auf die Drahtzieher im Hintergrund, welche anhand von historischen Fakten und Aufzeichnungen klar benannt werden können. Es zeigt auch, dass eine langfristige Planung statt Zufall bei der Entstehung beider Weltkriege im Vordergrund standen. Dieser Vortrag könnte Ihnen helfen, wesentliche historische Ereignisse durch mehr Detailwissen in einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Die ganze Wahrheit über den ANC

Die ganze Wahrheit über den ANC: „Freiheits-Charta“ und das „Massaker von Sharpeville“

Der „African National Congress“ (kurz ANC) stellt seit 1994 die Regierung in Südafrika. Sein bekanntester Politiker war Nelson Mandela. In Europa und Amerika wurde der ANC gerne als pro-westliche „Befreiungsbewegung“ hingestellt, deren ehrenwertes Ziel die Abschaffung der Apartheid und der Kampf um mehr Menschenrechte war. Doch was steckt wirklich hinter dem ANC? Ein Beitrag aus der Schweizer „Express-Zeitung“.

Schon Jahrzehnte vor Mandelas Machtübernahme wurde der ANC („African National Congress“) zu einer Befreiungsbewegung hochstilisiert, deren selbstloses Ziel es angeblich war, Frieden und Gerechtigkeit für alle und ein neues demokratisches System in Südafrika einzuführen. Die Gewalttätigkeiten und Terrorakte dieser Organisation wurden einer ahnungslosen Weltöffentlichkeit als die verzweifelten Schritte einer Gruppe idealistischer schwarzer Nationalisten vorgestellt, die keinen anderen Ausweg aus der Unterdrückung des „unmenschlichen Apartheidsystems“ mehr sahen.

Ihr zu Zuchthaus verurteilter Führer, Nelson Mandela, wurde als Märtyrer dargestellt, der stellvertretend für seine schwarzen Landsleute das Kreuz der Befreiung trug, um sein Volk zu erlösen. Der Friedensnobelpreis 1987 wäre ihm sicher gewesen, hätte nicht der südafrikanische Erzbischof Tutu wenige Jahre zuvor diese Auszeichnung bereits erhalten. Die Führer des ANC wurden von hohen westlichen Regierungsvertretern in einer Weise empfangen, als habe es sich um eine respektable, pro-westliche Exilregierung gehandelt, die von den schwarzen Massen Südafrikas sehnsüchtig als Befreierin erwartet wurde und deshalb die Unterstützung des Westens verdiente.

Die Geschichte des ANC

Anfänglich handelte es sich beim ANC in der Tat um einen lockeren Zusammenschluss nationalistisch-gesinnter Kräfte, die nach bürgerlicher Gleichheit und politischen Rechten strebten. Kommunisten spielten im „Südafrikanischen Nationalen Eingeborenenkongress“, wie sich die Organisation bei der Gründung nannte, noch keine Rolle, da es zu jener Zeit in Südafrika ausschliesslich Kommunisten weisser Hautfarbe gab.

Mit Unterstützung Moskaus gründeten diese 1921 in Kapstadt die Kommunistische Partei Südafrikas (KPSA) und streckten sogleich ihre Fühler zum Eingeborenenkongress aus. Ihr Ziel war der Aufbau einer „Vereinigten Befreiungsfront“ mit Hilfe der schwarzen Massen und unter Führung der Kommunistischen Parteien.

Wenngleich der ANC zunächst keine besondere Sympathie für den Bolschewismus und die Parteigänger Moskaus in Südafrika erkennen liess, so änderte sich diese Haltung Mitte der Zwanziger-Jahre langsam. In seinem Bericht an die Jahreskonferenz des ANC im Juni 1927 fand ANC-Präsident Gumede bereits ausgesprochen freundliche Worte für die Kommunisten: „Von allen politischen Parteien ist die Kommunistische Partei die einzige, die ehrlich und aufrichtig gegen die Unterdrückung kämpft.“

Bis etwa Mitte der Vierziger-Jahre fristete der ANC ein Schattendasein, wobei pro und antikommunistische Kräfte innerhalb der Organisation sich die Macht streitig machten. Der Durchbruch für die Kommunisten kam erst im Jahr 1946, als sie zusammen mit den ANC einen Streik von 70 000 afrikanischen Bergarbeitern anzettelten.

Der Vorsitzende der afrikanischen Bergarbeitergewerkschaft war der Kommunist J. B. Marks, der seit 1945 auch dem Führungsgremium des Afrikanischen Nationalkongresses angehörte. KPSA und ANC koordinierten fortan in zunehmendem Masse ihre Aktivitäten. Wie das kommunistische Parteiblatt „The African Communist“ Nr. 87, 4. Quartal 1981, mitteilte, kam „der ideologische Durchbruch 1948 durch die militanten Führer der ANC-Jugendliga, geführt von Männern wie Tambo (Anm.: in den Achtzigern Exil-Präsident des ANC), Sisulu und Mandela und unterstützt von leitenden Kommunisten in der ANC-Führung, wie Kotane und Moftsanya“.

Die Nationale Partei, die 1948 die Wahlen gewonnen hatte, war jedoch fest entschlossen, dem kommunistischen Treiben in Südafrika ein Ende zu setzen. 1950 verabschiedete das Parlament ein Gesetz zur Unterdrückung des Kommunismus („Suppression of Communism Act“). Es untersagte kommunistische Aktivitäten jeglicher Art. Die Kommunisten setzten daraufhin ihre Tätigkeiten im Untergrund fort.

Von 1949 bis 1952 versuchte der ANC alle Schwarzen in einer Massenbewegung zu mobilisieren und strebte einen Zusammenschluss mit den indischen und Mischlingsoppositionsgruppen an. Am 26. Juni 1955 kam es in Kliptown in der Nähe von Johannesburg zu einem „Volkskongress“, bei dem sich der Kongress der südafrikanischen Inder (SAIC), die Volksorganisation der südafrikanischen Mischlinge (SACPC) und der von den weissen Kommunisten gebildete Kongress der Demokraten (COD) sowie der Südafrikanische Kongress der Gewerkschaften (SACTU) mit dem ANC vereinten. Alle fünf Mitglieder der „Kongressallianz“ wurden mehr oder minder kommunistisch gesteuert.

„COD und SACTU waren eigens geschaffen worden, um in diesem abgekarteten Spiel mitzuspielen“, schreibt Henning von Löwis of Menar. „Unter den 15 Mitgliedern der ersten COD-Exekutive befanden sich wenigstens 9 Kommunisten. Präsident der Organisation war der Kommunist Abram Fischer.  „Joe Slovo, ein weisser Jude baltischer Abstammung, war in den Fünfzigern der Vorsitzende der ab 1950 verbotenen Südafrikanischen Kommunistischen Partei (SACP), Mitglied des Nationalen Exekutivkomitees des ANC, Oberst des russischen KGB und Mitglied des Führungsstabes des militärischen Flügels des ANC.

Die „Freiheits-Charta“

Mit der Zeit gelangten immer mehr Kommunisten in die zentrale Exekutive des ANC, der führenden Organisation innerhalb der Allianz. Der Standort des Südafrikanischen Gewerkschaftskongresses (SACTU) war nicht minder eindeutig. Die Organisation schloss sich später dem kommunistischen Weltgewerkschaftsbund an. Weitere kommunistische Frontorganisationen, die sich der Kongressallianz anschlossen, waren die Föderation Südafrikanischer Frauen (FSAW) und der Südafrikanische Friedensrat (SAPC).

Die in Kliptown erarbeitete „Freiheits-Charta“, die das Ende der Apartheid forderte, wurde zum offiziellen Programm der Kongressallianz und galt bis 1994 als richtungsweisend für die „demokratische Zukunft“ Südafrikas. Der später in Soweto ermordete Bartholomeus Hlapane sagte vor dem amerikanischen Untersuchungsausschuss aus: „Ich erfuhr über das Dokument (Freiheits-Charta), dass es auf Anweisung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei endgültig angenommen wurde.“ Die Verbindung zwischen ANC und SACP hatte sich in den Achtzigern zu einer festen Allianz entwickelt. Im Juni 1985 bestand das nationale Exekutivkomitee des ANC, wie es sich auf seiner Zweiten Beratenden Konferenz in Kabwe, Sambia, vorstellte, aus 30 Personen, wovon mindestens 23 bekannte Kommunisten und/oder aktive Unterstützer der Kommunistischen Partei waren.

Das „Massaker von Sharpeville“

1960 kam es zu einer Spaltung im ANC, der inzwischen ganz ins Fahrwasser der Südafrikanischen Kommunistischen Partei abgeglitten war. Dem schwarzen Radikal-Sozialisten Sobukwe erschien der ANC nicht militant genug und zu sehr von weissen Kommunisten geprägt. Er suchte die verschärfte Konfrontation mit Weiss-Südafrika und gründete 1959 den „Pan-Afrikanischen Kongress“ (PAC). Sodann rief er die schwarzen Massen auf, gegen die Passgesetze zu verstossen, die es ihnen nur erlaubten, in Gegenden zu wohnen, wo sie Unterkunft und Arbeit hatten. Er forderte sie auf, ihre Pässe zu verbrennen und vor Polizeistationen zu „demonstrieren“.

„Bei einer solchen Aktion fanden (1960) in Sharpeville 69 Demonstranten den Tod. Sharpeville wurde zum Synonym für die Unterdrückung der Schwarzen in Südafrika. Die Tatsache, dass PAC-Führer Robert Sobukwe die Schlüsselfigur des Desasters von Sharpeville‘ war, wie Spiegel-Redakteur Erich Wiedemann betont, übersah man geflissentlich“, schrieb damals Henning von Löwis of Menar in seiner Schrift „Der Afrikanische Nationalkongress (ANC) – Moskaus Speerspitze gegen Südafrika“ (Deutsche Afrika-Stiftung, Heft 40).

Das „Massaker“ von Sharpeville wurde seither zum Angelpunkt anti-südafrikanischer Agitation. Die linke südafrikanische Presse und ausländische Korrespondenten verschwendeten keine Zeit mit der Suche nach den Hintergründen der Tragödie. Die Pressemeldungen, die der Aussenwelt vorgesetzt wurden, liessen Sharpeville in einem Licht erscheinen, das keine Zweifel aufkommen liess, wen man als die Hauptschuldigen ansah: Eine brutale Polizei, die harmlose, unbewaffnete Schwarze erschoss, während diese friedlich gegen ungerechte Passgesetze demonstrierten; schiessfreudige Sadisten, die die Gelegenheit nutzten, so viele Schwarze wie möglich zu ermorden, so der mediale Tenor.

Dass die Polizei bei dieser hohen Opferzahl nicht von jeder Schuld freigesprochen werden soll, versteht sich von selbst. Dennoch wurde der Blickwinkel der Polizei auf die Tragödie sowie die Hintergründe und Vorgeschichte des „Massakers“ medial kaum beleuchtet und so entstand für die Weltöffentlichkeit ein sehr einseitiges Bild der Ereignisse. Die Journalistin Aida Parker beleuchtete die Geschehnisse in ihrem „Newsletter“ Nr. 49 vom 29. Januar 1985 aus einer Perspektive, die den meisten westlichen Medienkonsumenten so nicht präsentiert wurde.

Umsturz mit Gewalt

In Europa und Amerika wurde der „Afrikanische Nationalkongress“ (ANC) gerne als pro-westliche „Befreiungsbewegung“ hingestellt, deren ehrenwertes Ziel die Abschaffung der Apartheid und der Kampf um mehr Menschenrechte war. Im Deutschen Fernsehen wurde der damals zu lebenslangem Zuchthaus verurteilte kommunistische ANC-Terrorist Nelson Mandela manchmal sogar als „der südafrikanische Oppositionspolitiker“ bezeichnet, dessen Freilassung von Bundeskanzler Kohl, Premierministerin Thatcher und anderen westlichen Regierungen „gefordert“ wurde.

Laut einer Mitteilung der englischen Zeitung „Sunday Express“ wäre sogar die Freilassung Mandelas der Preis, den Pretoria zahlen müsste, falls man auf den Besuch von Frau Thatcher Wert legen würde das hätten britische Diplomaten verlauten lassen. „Sie (Frau Thatcher) glaubt, dass die Freilassung dieses Mannes, der seit über 20 Jahren im Gefängnis schmachtet, einen mässigenden Einfluss hätte und die Drohung eines blutigen Konfliktes abwenden würde“, schrieb die Zeitung. („The Citizen“, 11.1.1988)

Diese Aussage war absurd und stellte die Realität in Südafrika völlig auf den Kopf. Vielleicht hätte Südafrika im Gegenzug die Freilassung der Baader-Meinhof-Bande oder des IRA-Terroristenführers Patrick Magee verlangen sollen, damit diese ihren „mässigendem Einfluss“ in Deutschland und Grossbritannien unter Beweis hätten stellen können.

1974 ernannte die UNO den ANC formell zum „authentischen Repräsentanten der überwiegenden Mehrheit der Völker Südafrikas“. Dabei richtete die UNO sich bei ihren einseitigen Aussagen nicht etwa nach so banalen Dingen wie einer Volksabstimmung, sondern ausschliesslich nach der Zweckmässigkeit einer neuen Regierung innerhalb ihrer angestrebten sozialistischen „Neuen Weltordnung“.

Neben politischer und moralischer Unterstützung für den ANC schleuste sie ihm 1984 auch materielle Unterstützung in Höhe von 20 Millionen US-Dollar zu. Desgleichen erhielt der ANC massive Beihilfen von der Sowjetunion, deren Verbündeten und Frontorganisationen sowie dem sowjetischen Weltfriedensrat. Mit dieser Hilfe konnte er seinen bewaffneten Kampf wieder aufnehmen. Gezielte Terrorakte mit Sprengbomben in Südafrikas grossen Städten folgten, darunter auch die Autobombenexplosion 1983 in Pretoria, bei der 19 Südafrikaner aller Ethnien getötet und viele andere verstümmelt wurden – hauptsächlich Staatsangestellte.

Auf der Zweiten Beratenden Konferenz in Kabwe, Sambia, im Juni 1985, bestätigte ANC-Präsident Oliver Tambo die Politik seiner Organisation „in der unterschiedslosen Anwendung von Gewalt“ zur Erreichung ihrer Ziele. Die Konferenz wurde als „Kriegsrat“ beschrieben und die Führung kündigte an, „in Zukunft“ bei Sabotageakten keine Unterschiede mehr zwischen Zivil und Regierungsstellen zu machen. In den Worten Tambos:

„Die Unterschiede zwischen ‚weichen‘ (Zivilpersonen) und ‚harten‘ (Regierungsinstitutionen) Zielen müssen in einer intensivierten Konfrontation, in einem eskalierenden Konflikt verschwinden.“ Seine Worte wurden kurz darauf in die Tat umgesetzt. Eine Reihe von Landminenexplosionen in ländlichen Gebieten, denen hauptsächlich schwarze Farmarbeiter zum Opfer fielen, folgte. Eine Bombenexplosion in einem belebten Einkaufszentrum in Amanzimtoti, Natal, kurz vor Weihnachten 1985, tötete vier Menschen, darunter ein vierjähriges Mädchen.

Weitere willkürliche Bombenanschläge folgten in mehreren Städten Südafrikas.

Am 4. Mai 1986 rief der offizielle Radiodienst des ANC in Afrika, „Radio Freiheit“, zum Massenmord auf: „Lasst uns unsere Waffen nehmen, […] unsere ‚Halskrausen‘, unsere Granaten, unsere Maschinengewehre, unsere AK-47er, unsere Haftminen und alles was wir kriegen können; – lasst uns die ‚Vigilantes‘(Anm.: antikommunistische schwarze Oppositionsgruppen) bekämpfen, […] zusammen mit dem Apartheidsregime, zusammen mit der Polizei und der Armee.“ Vorher schon, am 20. Januar 1985, hatte „Radio Freiheit“ zufrieden festgestellt, welche Ziele des ANC erreicht worden seien:

„Marionetten (Anm.: Ausdruck für freigewählte schwarze Stadträte) wurden getötet, ihre Häuser abgebrannt, viele wurden gezwungen, von ihrem Amt zurückzutreten.“ Am 7. Oktober 1985 strahlte der Sender aus Simbabwe die folgende Meldung aus: „Die Strategie des Verbrennens von Verrätern („Halskrausenmorde“) hat sich scheinbar gut ausgezahlt.“ (Mehr zu den Halskrausenmorden in Teil 2)

Ein Sprecher des ANC, Tim Ngubane, konnte am 10. Oktober 1985 in der kalifornischen Staatsuniversität ungeschoren die folgende Aussage machen: „Wir wollen den Tod eines Kollaborateurs so grotesk machen, dass es keiner mehr wagen wird, mit der Obrigkeit zusammenzuarbeiten.“ Am 6.Mai 1985 rief das Nationale Exekutivkomitee des ANC über „Radio Freiheit“ in Addis Abeba zum Mord an schwarzen Staatsangestellten auf: „Unsere Leitmotive sollen sein: Vereint in Massenaktionen […] Konfrontation des Feindes an allen Fronten […] Unregierbarmachung des Landes – Polizei und Soldaten müssen Hinterhalte gelegt werden […] mit dem Ziel, ihnen die Waffen abzunehmen. Unsere Leute müssen Bomben und Brandbomben aus örtlich erhaltbarem Material zu Hause anfertigen. Wir müssen, wann immer möglich, Waffen kaufen. Wenn unsere Leute so bewaffnet sind, müssen sie Kollaborateure und feindliche Agenten ausfindig machen und mit ihnen abrechnen. Kollaborateure, die in den Gemeinderäten tätig sind, Informanten, Polizisten, Kriminalpolizei, Armeeangehörige, alle, die unter uns leben, müssen getötet werden. Die Volksfront muss den bewaffneten Kampf unterstützen und den Feind an der Wirtschaftsfront angreifen, Sabotageanschläge ausführen gegen Firmen und Industrien, die durch das Regime reich werden.“

Von dieser ferngesteuerten Moskauer Terrororganisation behauptete das britische Kabinettsmitglied, Frau Lynda Chalker, Ministerin für Afrikanische Angelegenheiten, nach einem Treffen mit ANC-Präsident Oliver Tambo, dass der ANC „nicht mehr Gewalt befürworte, als irgendwer sonst“.

Winnie Mandela und die „Halskrausen“-Morde

Winnie Mandela wurde den Zeitungslesern des Westens schon als die kommende „First Lady“ und „Mutter der Nation“ vorgestellt. Wie die „Befreiung“ der Schwarzen Südafrikas à la Winnie Mandela und des ANC aussah, mag die Methode des „Halskrausen“-Mordes verdeutlichen, mit der über 600 unschuldige Schwarze umgebracht wurden. Fortsetzung von Teil 1: „Freiheits-Charta“ und das „Massaker von Sharpeville“.

Am 13. April 1986 schockierte Winnie Mandela, die Frau des damals noch inhaftierten ANC-Kommunisten Nelson Mandela, die Welt mit den Worten: „Mit unseren Streichholzschachteln und ‚Halskrausen‘ werden wir dieses Land befreien.“ Der Präsident der Sozialistischen Internationale und ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt liess es sich nicht nehmen, die honorige Dame zwei Tage später in der Residenz des deutschen Botschafters in Pretoria zum Abendessen zu empfangen.

In einem Interview mit der sowjetischen Nachrichtenagentur TASS sagte „die zukünftige First Lady“, die Sowjetunion sei der wahre Verbündete aller unterdrückten Völker, und sie bedankte sich für deren brüderliche Solidarität mit dem Salut: „Die Sowjetunion macht unsere Träume wahr!“ Im Juni 1986 wurde Frau Mandela als Geschenk der Bundesregierung ein VW-Bus überreicht: für ihre „sozialen Aktivitäten und Wohlfahrtsprojekte“.

Winnie Mandela wurde den Zeitungslesern des Westens schon als die kommende „First Lady“ und „Mutter der Nation“ vorgestellt. Wie die „Befreiung“ der Schwarzen Südafrikas à la Winnie Mandela und des ANC aussah, mag die Methode des „Halskrausen“-Mordes verdeutlichen, mit der über 600 unschuldige Schwarze umgebracht wurden:

  1. Dem vor Todesangst zitternden Opfer wurden bei lebendigem Leibe die Hände abgehackt, damit es sich nicht mehr wehren konnte. Im mildesten Falle wurden die Hände mit Stacheldraht zusammengeschnürt.
  2. Ein alter Autoreifen wurde dem Opfer über die Schulter gestreift und mit Benzin oder Diesel getränkt. Diesel war beliebter, da es länger brennend auf der Haut haftet.
  3. Der Treibstoff wurde mit Streichhölzern entzündet. Wenn dem Opfer die Hände noch nicht abgehackt wurden, wurde es unter schlimmster Folter dazu gebracht, seine Halskrause selbst in Brand zu setzen.
  4. Der Treibstoff entzündete den Reifen, der in kürzester Zeit eine Temperatur von 400-500 Grad Celsius erreichte.
  5. Der brennende Reifen qualmte heftig. Die entstehenden Kohlenstoffgase erreichten eine Temperatur von 300 Grad Celsius. Beim Einatmen zerstörten sie das Luftröhrenund Lungengewebe des Opfers.
  6. Der schmelzende Gummi des Autoreifens lief am Hals und Körper des Opfers herunter und brannte immer tiefer in das Fleisch ein. Der Reifen konnte nicht mehr gelöscht werden. Wasser ist dafür ungeeignet. Das Opfer wurde zum brennenden Leichnam.
  7. Bis zum Eintritt des Todes konnten 20 Minuten vergehen. Während sich das Opfer vor Schmerzen wendete und schrie, standen Frau Mandelas Mördergenossen daneben, lachten und amüsierten sich. Familienmitglieder des Opfers versuchten häufig dem Verbrennenden zu helfen. Aber die Mörder wussten, dass das nicht mehr möglich war. Der geschmolzene Gummi glich kochendem Teer und konnte vom verbrannten Fleisch nicht mehr getrennt werden.

Winnie Mandela wurde u.a. auch dafür schuldig gesprochen, einen 14jährigen Jungen, den sie als Kollaborateur ansah, getötet zu haben. Das ist die Frau, die der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela heiratete.

Nelson Mandela

Natürlich muss noch auf eine Person eingegangen werden, die mit dem ANC untrennbar verbunden ist und die in den Achtzigern von westlichen Medien den Glorienschein eines zukünftigen Staatsoberhauptes der Republik Südafrika bekam, was letztendlich auch eintraf. Es ist Nelson Mandela, der kommunistische Führer des ANC. Er wurde 1962 wegen Sabotage und Hochverrats zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Die Regierung hatte dem in den Achtzigern schon 70-jährigen die Freilassung in Aussicht gestellt, wenn er zukünftig der Gewalt abschwöre und keine kommunistischen Agitationen mehr betreibe. Dazu war Mandela jedoch  nicht bereit.  1961 wurde die Organisation „Speer  der  Nation“ (Abkürzung MK) von Nelson Mandela mitbegründet, der damals noch Mitglied der Kommunistischen Partei Südafrikas war.

Der MK war der bewaffnete Flügel der Partei „African National Congress“ (ANC), die heute das Land regiert. Der MK stellte sich der Weltöffentlichkeit kurz nach seiner Gründung mit 57 Bombenanschlägen an einem Tag vor. Später wurde Nelson Mandela für diese terroristischen Anschläge verhaftet und verbrachte die nächsten 27 Jahre im Gefängnis.

Laut einer Meldung des Evangelischen Pressedienstes (epd) besass Mandela „die überwältigende Unterstützung aller schwarzen Südafrikaner“. Die Tatsachen sahen allerdings vollkommen anders aus, wenn man nach den Ergebnissen der Schwarzen-Zeitung „The Sowetan“ geht. Die Zeitung hatte in den Achtzigern eine Unterschriftkampagne zur Freilassung Mandelas unter 17 Millionen schwarzen Südafrikanern gestartet. Als Gesamtergebnis erhielt sie 600 000 Unterschriften, d.h. ganze 3,5% der schwarzen Bevölkerung waren für Mandelas Freilassung, trotz massiver Medienpropaganda für ihn.

Über eine andere Abstimmung in der schwarzen Millionenstadt Soweto bei Johannesburg schrieb „Vox Africana“ Nr. 30, Juni 1987:

„Zur Zeit der weissen Parlamentswahlen in Südafrika lief in Soweto […] eine grossangelegte ‚alternative‘ Parlamentswahl. Monatelang warb die grösste von Schwarzen produzierte Tageszeitung, der ‚Sowetan‘, für diese allgemeine Testwahl, in der jeder Schwarze bis zu 10 beliebige Persönlichkeiten benennen könnte, denen er die Führung der Staatsgeschäfte in einem demokratischen Südafrika anvertrauen wollte.

In regelmässigen Abständen erinnerte die Zeitung ihre Leserschaft an die Aktion, die zu einer machtvollen Demonstration der schwarzen Massen für die Führerschaft ihrer Wahl zu werden versprach. Am 7. Mai 1987 wurden dann die Ergebnisse bekanntgegeben. Sie waren überaus mager. In einem säuerlichen Kommentar stellte der ‚Sowetan‘ fest, das Interesse der Leserschaft an dieser Demokratieübung sei ‚nicht gerade überwältigend‘ gewesen.

Tatsächlich hat die Alternativwahl einen Mythos in Frage gestellt. Nelson Mandela, der in vielen Kreisen als der prominenteste Häftling aller Zeiten, als das schon fast universale Symbol des schwarzen Strebens nach Freiheit angesehen wird, den selbst der Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu seinen ‚Führer‘ nennt, bekam von seinen schwarzen Landsleuten in Südafrika genau 838 Stimmen.“

Das Problem der radikalen Führer war, dass die grosse Masse der Schwarzen einem revolutionären Aufstand ablehnend gegenüberstand – wohl auch deshalb, weil sie die Ergebnisse „erfolgreicher Revolutionen“ in den Nachbarländern kannten, aus denen Ströme verzweifelter und verhungernder Menschen nach Südafrika flohen. Dass in London etwa zur gleichen Zeit sogar der Stadtrat eine Mandela-Statue am Themse-Ufer einweihte, war ein einzigartiger Triumph der Desinformationspolitik der Sowjetunion und ihrer westlichen Verbündeten.

Mandela, der Kommunist

Obwohl Mandela lange behauptet hatte, er sei nie Mitglied der Kommunistischen Partei Südafrikas gewesen, wurde dies nach seinem Tod durch Dokumente und Verlautbarung der Kommunistischen Partei selbst klar nachgewiesen. Mandela stand an der Spitze des MK („Speer der Nation“) und ordnete zahlreiche Bombenanschläge auf öffentlichen Plätzen an. Dazu bekannte er sich 1962 auch schuldig in der Gerichtsverhandlung, die ihm eine 27jährige Haftstrafe einbrachte.

Nachdem Mandela 1962 verhaftet wurde, wurde der MK noch radikaler und liess Bomben in Kirchen oder Einkaufszentren explodieren was Mandela aus seiner Gefängniszelle weiter befürwortete. Bei diesen Anschlägen starben sowohl Frauen als auch Kinder. Egal, wie ungerecht ein politisches Regime ist, nichts in der Welt rechtfertigt, unschuldige Kinder im politischen „Befreiungskampf“ zu ermorden.

Es ist schwer herauszufinden, wieviele Todesopfer, die Bombenanschläge forderten, die Nelson Mandela selbst befahl, doch es ist Fakt, dass Mandela viele unschuldige Menschen auf dem Gewissen hat und er deshalb nicht dem netten Klischee entspricht, das im Westen von ihm etabliert wurde. Im Gegenteil: Er war ein skrupelloser Terrorist und Kommunist und nie ein Befürworter einer gewaltlosen Revolution, wie viele glauben. Jede demokratische, abendländische Regierung hätte Mandela ebenso ins Gefängnis gesperrt. Sogar Amnesty International nahm sich damals nicht seines Falles an, da er als kommunistischer Gewaltbefürworter für die Menschenrechtsorganisation nicht in die Kategorie „politischer Gefangener“ fiel.

Ein Verehrer Castros

Bei seiner Verhaftung wurden über 50.000 Landminen und eine Vielzahl anderer Waffen gefunden, die er von der Sowjetregierung in Russland erhalten hatte. Er war der Kopf einer kommunistisch-terroristischen Armee und grosser Fan des kubanischen Diktators Fidel Castro. Er schrieb sogar Essays darüber, wie man zum „guten Kommunisten“ werde. Viele wären schockiert, wenn sie hören würden, er habe für die Nazi-Ideologie geschwärmt, dabei ist die Zahl der kommunistischen Todesopfer um ein vielfaches höher als die des Nationalsozialismus.

Nachdem Mandela 1994 sein Amt als Präsident angetreten hatte, wurde auch die südafrikanische Wirtschaft von seiner sozialistischen Politik in Mitleidenschaft gezogen. Er verstaatlichte viele ehemals private Unternehmen und förderte den wirtschaftlichen Niedergang. Alle „nützlichen Idioten“, die zuvor für das Ende der Apartheid auf die Strasse gegangen waren und Mandelas Regierungsübernahme frenetisch gefeiert hatten, bekamen die harten Konsequenzen zu spüren, die das Ende der „bösen“ weissen Apartheidsregierung mit sich brachte.

2002 zeigte eine Umfrage, dass 60% der Südafrikaner die Apartheid zurückwollten. Transparency International stellte in seinem „Globalen Korruptionsbarometer“ 2013 fest, dass Südafrika eines der korruptesten Länder der Welt war. Seit der Machtübernahme des ANC explodieren die Vergewaltigungs- und Mordraten in Südafrika wie nie zuvor, was Südafrika inzwischen zum weltweiten traurigen Anführer dieser Statistiken macht. Statistisch wird in Südafrika jedes dritte Mädchen vergewaltigt, bevor es das Alter von 18 Jahren erreicht hat, die Hälfte aller Frauen wird statistisch einmal in ihrem Leben vergewaltigt!

Als Antwort auf die steigende Gewalt sagte Südafrikas Minister für Innere Sicherheit Steve Tshwete: „Wir können das nicht mehr bekämpfen. Es gibt nichts mehr, was wir machen können. Südafrikas Währung ist um 75% an Wert gefallen, seit der ANC an die Macht gekommen ist. Die Emigration ausgebildeter Fachkräfte aus Südafrika ist jetzt auf ihrem historischen Höchststand.“ Im Zeitraum 1995 – 2000 fiel laut dem „National Bureau of Economic Research“ das durchschnittliche Einkommen aller Ethnien in Südafrika um 40%. Die UNO stellte 2006 in ihrem „Bericht über die menschliche Entwicklung“ (Human Development Report) fest, dass sich Südafrika seit drei Jahrzehnten zurückentwickle. Seit 1994 war Südafrika um 38 Plätze im „Index für menschliche Entwicklung“ (Human Development Index) gefallen – und der Trend zeigt auch heute noch nach unten.

Die rätselhafte Richat-Struktur und Atlantis

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/11/die-raetselhafte-richat-struktur-und-atlantis-video/

Bei der so genannten Richat Structure (arabisch: Guelb er Richat, das heißt: “Inselberg von Richat”) – zu Deutsch Richat-Struktur -, bisweilen auch als Auge der Sahara oder Bull’s eye bezeichnet, handelt es sich um eine ringförmige geologische Formation in der mauretanischen Sahara, etwa 30 Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Ouadane.

Diese aus konzentrischen, nur wenige Meter hohen Sediment-Gesteinsringen bestehende, leicht elliptische Struktur mit einem Durchmesser von ca. 45 km und einer zentralen hügelförmigen Erhebung, hat in der Vergangenheit auch in grenzwissenschaftlich interessierten Kreisen einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Insbesondere gilt dies für den Bereich der Atlantisforschung, in dem sie sie bereits wiederholt thematisiert wurde.

Was die Entstehung der Richat-Struktur betrifft, so wurde lange Zeit angenommen, es handele sich bei ihr entweder um einen Impakt-Krater, oder aber um das Ergebnis einer vulkanischen Eruption.

Die Impakt-Thorie gilt heute weithin als obsolet, da im Bereich der Formation ” keine geologischen Hinweise auf eine Hochdruck-Schockmetamorphose, wie sie gewöhnlich mit Einschlägen kosmischer Körper einhergeht gefunden werden.”

Auch die Vermutung eines vulkanischen Ursprungs erhält heute unter Geowissenschaftlern kaum noch Zuspruch, denn es fanden sich dort, wie es heißt, “keine Eruptivgesteine wie z.B. Lavagestein.” Außerdem erklärt die Vulkanismus-Hypothese “nicht die fast perfekte Kreisausbildung und die relativ geringen Höhenunterschiede.”

Heute nehmen Fachwissenschaftler vor allem an, die Formation sei “als Folge von geologischen Aufwölbungsprozessen” entstanden, welche “gepaart mit den Einwirkungen von Wind und Wasser das einprägsamen Gebilde geschaffen haben sollen.

Die Verfärbung des Kraters hängt danach davon ab, wie stark ein bestimmter Gesteinstyp den Witterungen ausgesetzt gewesen ist.

Die höher gelegenen und beständigeren Rücken des Berges hätten dabei ihre bläuliche Verfärbung erhalten, während weichere und weniger robuste Gesteine in den Tälern sich gelblich färbten (Der Untergang der atlantischen Zivilisation und Atlanter als Baumeister der Pyramiden in Ägypten)

Die Richat-Struktur und Atlantis

Nachdem Satellitenbilder dieser Struktur mit ihren fast perfekt konzentrischen Ringen bekannt geworden waren, dauerte es nicht lange, bis erste Vergleiche des Auges der Sahara mit Platons Beschreibung von Atlantis gezogen wurden (Die wahre Geschichte von Atlantis und das Ende des dunklen Experiments).

In Tony O’Connells Atlantipedia heißt es dazu: “2008 wartete George Sarantitis mit der Idee auf, dass die Richat-Struktur die Örtlichkeit von Atlantis sei, wobei er seine Behauptung auf eine intensive Neubewertung von Platos Text stützte.

2006 waren George S. Alexander und Natalie Rosen fasziniert von der Ähnlichkeit des Richat-Gebildes mit Platos Schilderung, und sie beschlossen, eine Untersuchung am Boden vorzunehmen. Die [politische; d.Ü.] Instabilität in der Region verhinderte dies bis 2008, als sie die Örtlichkeit besuchten, wobei sie Material für einen Film sammelten. Der Film wurde dann 2010 vollendet und auf ihrer neu eingerichteten Webseite vorgestellt, wo das einstündige Video zur Unterstützung ihrer These gratis heruntergeladen werden kann.

2013 kam weitere Unterstützung für die Verbindung von Richat-Struktur und Atlantis von Jose D.C. Hernandez mit einer ziemlich komplizierten Theorie in einem Papier mit dem Titel “A Celestial Impact and Atlantis”.

Auch der Physiker und Atlantisforscher Robert deMelo betrachtete das Auge der Sahara noch unlängst als mögliche Kandidatin für eine Atlantis-Lokalisierung. Doch trotz der augenfälligen optischen Übereinstimmung zwischen der Richat-Struktur und Platons ‘Stadtplan’ der Atlanter-Metropole gibt es gute Gründe, die gegen eine dortige Atlantis-Lokalisierung sprechen.

Die wesentlichen führte der 2006 verstorbene Privatforscher unf Atlantisexperte Dr. Ulf Richter in einem seiner Papiere an: “Das Guelb er Richat ist zu groß, liegt zu hoch über dem Meeresspiegel (400 m) und ist 500 km von der Meeresküste entfernt.” (Was, wenn Platons Atlantis niemals sank, was, wenn Atlantis abgehoben ist? (Videos))