Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!

Krankheit kommt nicht von außen, sondern aus uns selbst, aus unserem eigenen Blut – wenn das Milieu nicht stimmt. Ein Aufsatz von Kristina Peter. Gesprochen und bebildert von Flo. Antoine Bechamp’s Pleomorphismus und Louis Pasteur’s Erreger-Theorie werden hier thematisiert.

Bakterien, Viren und Plan B

Jo Conrad unterhält sich mit Ali Erhan über die Nachvollziehbarkeit von Viren, welche Wirkungen Ängste und pharmazeutische Behandlungen haben und wie Chlordioxid immer eine Wirkung auf körperfremde Mikroorganismen hat, wie problemlos MMS angewendet kann, wie Jim Humble Malariakranke innerhalb von Stunden symptomfrei machen konnte und wie wir das als „Plan B“ bei Corona-, Ebola, Zika, Vogelgrippe, Ehec, usw. usw. nutzen können. Original auf http://www.bewusst.tv

Kostenloses E-Book und Webinar „Heilen mit MMS?“ ist unter www.mms-seminar.com verfügbar. Bakterien, Viren und Plan B – Zusammenfassung von Angelika Plien Momentan sind viele beunruhigende Gesundheitsmeldungen unterwegs; Corona Virus etc. 00:40 Angst? Ali ist entspannt. MMS rutscht wieder in den Fokus. Er sieht die Fakten: Viren sind ein Stück RNA oder DNA und die besteht nur aus vier Aminosäuren, die wie Buchstaben an Ketten angesetzt sind. Ein Virus atmet nicht Ein Virus isst nichts und ein Virus scheidet nichts aus. 03:43 Bakterien kann man unter dem Mikroskop sehen, Pilze auch, Parasiten ebenfalls Bei Viren geht das nicht. Der Arzt muss hier immer aufs Labor warten. 05:51 HIV, Antikörper werden festgestellt. Könnte sein oder nicht? Es wurden Menschen positiv getestet, die nichts hatten. Aus Angst nahmen sie die Medikamente und bekamen dann die ganzen Nebenwirkungen. 07:44 Nehmen wir mal an, Viren sind eine Lüge! Labor, Geräte, Zertifizierung…alles in einer Hand. Wenn die Medikamente gegen die Viren zu tränenden Augen führen…und das Virus angeblich tränenden Augen auslöst? 12:38 Jo sagt, dass er angstfrei ist vor Ansteckung oder Aids 13:30 Wenn es diesen Planeten seit Millionen von Jahren gibt, so sieht man, dass sich das Leben überall verbreitet hat. Keine Pandemie hat die Menschen oder auch nur eine bestimmte „Rasse“ ausgelöscht. 16:24 Hygiene ist wichtig. Dr. Hamer: Beispiel Tuberkulose – Überlebensangst, Todesangst – dabei entwickelt man mehr Lungenbläschen. Die Tuberkel sind dann dazu da, die überschüssigen Lungenbläschen abzubauen. In der Natur gibt es Auf – und Abbau. Beispiel Pilze/Baum: Der Bau war schon tot und der Pilz hat sich nur darauf gesetzt, um den Bau zu „zerlegen“. Wenn man sich mit den 5 biologischen Naturgesetzen befasst, wird man angstfrei! 19:23 Jim Humble Chlordioxid und Malaria 21:58 Der Normalfall ist, wenn wir gesund sind. Erst wenn wir geschwächt sind, kann ein Keim, ein Virus, ein Bakterium, uns etwas anhaben. 25:16 Antibiotika, Resistenzen 28:07 Malaria – nach 3-4 Stunden beschwerdefrei, MMS 100% Erfolgsquote Aber vorsorglich sollte man MMS wegen des Corona Virus nicht einnehmen. Niedrige Dosierung besser. Er beschreibt das in Videos. 32:44 Plan B, wenn ich Ängste habe: Alle Oberflächen mit Chlordioxid reinigen. Auge damit spülen, Wäsche damit waschen. Ideal bei Zahnfleischbluten, ist dann weg. Mit MMS gurgeln und mit Natron putzen: weiße Zähne. 35:54 MMS und Frischhalten, knackiger Salat und knackige Gurken E ist sehr erstaunlich, dass gerade im Zusammenhang mit dem Corona Virus die Infos über MMS plötzlich verschwinden. Angst soll geschürt werden. Strophanthin kennt kaum noch jemand. Das verschwundene Herzmedikament. 44:03 DMSO – Wirkungsverstärker, auch solo wirkungsvoll 46:18 Akasha Kongress 5. bis 6. September Köln Bergheim Riechen, schmecken, fühlen, anfassen 49:43 www.mms-seminar.com Nehme nichts für bare Münze, prüfe alles und fühle in dich rein

Volksdrogen Milch und Weizen

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2020/02/gesundheit-volksdrogen-milch-und-weizen/

Ein simples Käsebrot schmeckt gut und tut gut! Meinen Sie auch? Viele können sich ein Leben ohne Milch- und Weizenprodukte nicht vorstellen. Wissenschaftler haben hinter diesen Nahrungsmittelsüchten erklärende Zusammenhänge zwischen unserem Darm und dem Nervensystem entdeckt.

Kuhmilch und Weizen – Störenfriede in unserer Ernährung

Vielleicht kennen Sie es von sich selbst oder erinnern sich gut daran: Man gönnt sich beim Treffen im Café den gelegentlichen Latte Macchiato, obwohl man weiss, dass es danach Bauchschmerzen gibt. Man greift im Restaurant beherzt in den Brotkorb, obwohl das bestellte Hauptgericht den Hunger allemal stillt. Wir nennen diese “Rituale” Esskultur.

Dass Kuhmilch und Weizen aus der Perspektive der menschlichen Evolution absolute Neulinge auf unserem Esstisch sind und aufgrund der fehlenden Anpassung unseres Verdauungssystems eine enorme Last für unseren Organismus darstellen, ist den meisten Geniessern nicht bewusst.

Erst vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren begannen Menschen vereinzelt die Milch von Tieren zu nutzen. Vom heute üblichen Massenkonsum war man seinerzeit jedoch noch um Lichtjahre entfernt. Meist wurde anfangs Schaf- und Ziegenmilch verzehrt, denen heilende und kräftigende Eigenschaften zugeschrieben wurden und deren Eiweissstruktur für den Menschen etwas verträglicher ist als die der Kuhmilch.

Das liegt insbesondere am deutlich niedrigeren Kasein-Gehalt von Schaf- und Ziegenmilch. Denn Kasein ist äusserst schwer verdaulich.

Dieses Proteingemisch (Alpha-S1-Kasein) bestimmt zu etwa 80 Prozent das Kuhmilcheiweiss. Als Allergen kann es diverse gesundheitliche Probleme wie Verdauungsbeschwerden, Haut- und Atemwegserkrankungen verursachen.

Weizen ist als Zuchtform erst seit etwa 500 Jahren Bestandteil der menschlichen Ernährung. Als Produkt der jahrzehntelangen Züchtung und Genforschung hat das Getreide mit den ursprünglichen Wildgräsern nur noch wenig gemeinsam. Besonders kritisch ist der heutige Glutengehalt im Weizen zu bewerten.

Durch die Kreuzung verschiedener Arten für die industriellen Backprozesse perfektioniert, besteht Weizen zu gut 50 Prozent aus dem Klebereiweiss Gluten, dem Grundgerüst von Brot, Brötchen und anderem Gebäck. Noch vor 50 Jahren waren es gerade einmal 5 Prozent.

Sowohl Weizen- als auch Kuhmilchproteine sind heutzutage beinahe omnipräsent in verarbeiteten Lebensmitteln. Wenig erstaunlich sind daher die zunehmenden Unverträglichkeitsreaktionen bei Konsumenten. Während die Schulmedizin jedoch ausschliesslich Milcheiweissallergikern, Laktoseintoleranten und Zöliakiekranken von Milch- bzw. Weizenprodukten abrät, wirken sich die Proteine dieser Lebensmittel scheinbar auch auf gesunde Menschen negativ aus (Gesundheit: Professorin sagt – Milch ist für Erwachsene überflüssig!).

Kasein und Gluten – Unverträglichkeit ist die Regel

Offiziell leidet in Deutschland nur eine kleine Minderheit unter einer diagnostizierten Allergie oder Unverträglichkeit gegen Milch oder Weizen. Eine mit 650 Testpersonen durchgeführte Studie von Dr. Axel Bolland legt jedoch nahe, dass die Mehrheit der Deutschen unerkannt weder Kasein noch Gluten wirklich verträgt.

Ähnlich dürfte es um andere westliche Gesellschaften stehen, in denen Milch und Weizen als moderne Grundnahrungsmittel den Speiseplan bestimmen. Symptome wie Unwohlsein oder Magendruck mögen von vielen hingenommen werden, während andere Leiden wie Migräne, Entzündungskrankheiten, Gelenkschmerzen, Depressionen, Haut- und Atemwegserkrankungen erst gar nicht mit Kasein und Gluten in Verbindung gebracht werden. Dabei verschwinden diverse Beschwerden bei einer kasein- und glutenfreien Ernährung wie von selbst.

Kasein und Gluten – Leaky-Gut-Syndrom

Während Kasein bereits in der Steinzeit als Bindemittel für Farben genutzt wurde, trägt auch Gluten nicht ohne Grund den Beinamen “Klebereiweiss”. In der Industrie kommt Gluten sogar für die Herstellung von Klebstoffen zum Einsatz. Ähnlich wie das Kasein verkleistert auch das Gluten im wahrsten Sinne des Wortes den Darm und behindert somit die Nährstoffresorption. Der daraus resultierende Nährstoffmangel kann langfristig zu physischen und psychischen Schäden führen.

Da die meisten Menschen Kasein und Gluten aufgrund von fehlenden Enzymen nicht vollständig verwerten und unverdaute Peptide (d.h. organische Proteinverbindungen aus mehreren Aminosäuren) im Darm zurückbleiben, kann es insbesondere im Dünndarm zu einer chronischen Entzündung und Verkümmerung von Darmzotten kommen.

Das wiederum verschlechtert die Nährstoffaufnahme noch mehr. Zudem wird die strapazierte Darmwand durchlässig, was als Leaky-Gut-Syndrom bezeichnet wird. Unverdaute Peptide dringen nun ungehindert in die Blutbahn ein und forcieren eine unerwünschte Immunreaktion. Doch nicht nur das, darüber hinaus sollen diese Peptide eine opioide Wirkung im Gehirn auslösen.

Kasein und Gluten – Berauscht von Proteinen

Bei den unverdauten Peptiden aus der Milch, welche durch die Darmwand in den Organismus eindringen, handelt es sich genau genommen um opioide Exorphine bzw. Opioidpeptide, die in Verbindung mit den Opioidrezeptoren im Gehirn eine ähnliche Wirkung im Nervensystem freisetzen wie Morphin. Dieses medizinisch eingesetzte Opiat gilt immerhin als eines der stärksten Schmerzmittel. Aufgrund der vergleichbaren Reaktion im Körper spricht man auch von Kasomorphinen. Noch “berauschender” sind die Gliadine des Weizens, die zusammen mit den Gluteninen das Eiweissgemisch Gluten bilden. Die Wirkkraft von Gliadinen, auch Gliadorphine genannt, soll bis zu hundertmal stärker sein als jene von Morphin.

Zwar verschleiert dieser “Rausch” unsere Sinne nicht wie etwa Drogen. Vielmehr entsteht eine Nahrungsmittelsucht. Käse, Milchschokolade, Nudeln und Brot sind die klassischen “Nahrungsmittelsüchte”, die uns ein Wohlgefühl signalisieren, im Grunde aber schlichtweg unsere Sinne betäuben und schläfrig machen.

Gliadin – Weizen macht abhängig

Dr. William Davis, Kardiologe und Autor von Wheat Belly, ist überzeugt, dass uns Weizen abhängig macht, so sehr abhängig, dass dieses genmanipulierte Getreide, wie es die westliche Welt heutzutage in Massen konsumiert, unsere Gedanken und unser Verhalten steuert. Wir finden ihn in Frühstücksflocken, Brot und Brötchen, Gebäck, Pasta und anteilig in diversen verarbeiteten Produkten.

Weizenprodukte sollen unseren Körper dermassen manipulieren, dass wir nach kurzer Zeit das Verlangen nach mehr bekommen, d. h. noch ein Brötchen, noch einen Keks. Denn das dumpfe Gefühl, welches viele nach dem Verzehr von Weizen empfinden, suggeriert uns, unsere Energie wiederaufzutanken. Womit? Mehr Weizen!

Für den Fall, dass Sie täglich Weizenprodukte konsumieren, machen Sie den Selbstversuch und verzichten Sie für ein paar Tage auf Getreide. Höchstwahrscheinlich werden Sie handfeste Entzugserscheinungen durchleiden. (v. a. starke Müdigkeit, Gehirnnebel, Gemütsverstimmungen, Depressionen).

Weizen – Gliadine sind appetitanregende Opioide

Die appetitanregende Wirkung von Weizen wird durch die bereits erwähnten Gliadine freigesetzt. Diese Proteine (Prolamine) im Weizengluten sind der Genforschung der 1970er Jahre entwachsen und wurden seither kontinuierlich verändert, um die Erträge zu steigern.

Heute weiss man, dass Gliadine im Darmtrakt in Exorphine aufgespalten werden und an den Opioidrezeptoren im Gehirn wirksam werden. Durch diese Fusion stellt sich ein starkes Hungergefühl ein, dem wir nachgeben müssen. Unstillbarer Hunger und Esssucht können die Folge sein.

Nur wenige Veränderungen in der Aminosäuren-Zusammensetzung waren ausreichend, um aus Weizen einen Appetitanreger und Dickmacher zu machen. So haben Untersuchungen ergeben, dass der Verzehr von Weizenprodukten die tägliche Kalorienaufnahme um durchschnittlich 440 kcal erhöht.

Auch mit Vollkornweizen tun Sie sich in puncto Gliadine keinen Gefallen. Das Weizen-Dilemma bleibt dasselbe. Nicht ohne Grund nehmen viele “frisch gebackene” Vollwertköstler infolge des gesteigerten Getreidekonsums trotz ihrer vermeintlich gesunden Ernährung zu.

Abgesehen von ihrem appetitanregenden Suchtpotential einschliesslich möglicher Erkrankungen (z. B. Diabetes) können Gliadine als Allergene die genetisch bedingte Zöliakie auslösen. Bei dieser allergisch-autoimmunen Krankheit kommt es zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Doch auch psychische Störungen sollen Gliadine verstärken.

Gluten- und kaseinfreie Ernährungstherapie bessert Autismus

Welche Auswirkungen sowohl Gliadine aus Weizenprodukten als auch Kasein aus Milchprodukten auf das Gehirn haben können, zeigen Untersuchungen mit autistischen Kindern. Eine Vermutung in diese Richtung wurde bereits in den 1960er Jahren von dem amerikanischen Neuropathologen Dr. F. C. Dohan geäussert. Erste wissenschaftliche Belege folgten 1981 durch den norwegischen Wissenschaftler Karl Reichelt, der Spuren von opioiden Peptiden im Urin autistischer Kinder nachgewiesen hat. Mit einer gluten- und kaseinfreien Ernährungstherapie erzielte Reichelt sowohl bei Autisten als auch bei Schizophreniekranken eine deutliche Besserung der Symptome.

Auch dem Penn State College of Medicine zufolge soll eine gluten- und kaseinfreie Ernährung eine deutliche Besserung des Sozialverhaltens von autistischen Kindern bewirken (z. B. Sprachproduktion, Augenkontakt). Zu diesem Ergebnis gelangte das Forschungsteam um Dr. Laura Cousino Klein mittels einer Online-Befragung, an der 387 Eltern und Betreuer teilnahmen. Die beteiligte Medizinstudentin Christine Pennesi erklärte:

Untersuchungen haben ergeben, dass autistische Kinder in der Regel häufiger von einer Gluten- und Kaseinunverträglichkeit betroffen sind als gesunde Kinder. Wir nehmen an, dass Peptide im Gluten und Kasein bei Autisten eine Immunreaktion hervorrufen, die sowohl Symptome einer Glutenunverträglichkeit als auch Verhaltensstörungen auslöst.

Selbst wenn Haut- und Bluttests auf Gluten- und Kaseinunverträglichkeit negativ ausfallen, können diese Allergene im Darmtrakt eine Immunreaktion auslösen, die zu Verhaltensstörungen führen. Bei Autisten können sich die Symptome entsprechend verschlimmern, denn es bestehen starke Verbindungen zwischen dem im Darm lokalisierten Immunsystem und dem Gehirn. Dazu Klein:

Mit einer gluten- und kaseinfreien Ernährung werden Entzündungsprozesse und Unwohlsein reduziert. Dadurch werden die Hirnvorgänge bei Autisten beeinflusst und es zeigt sich eine grössere Empfänglichkeit gegenüber Therapien.

Gliadin-Unverträglichkeit: Ignoranz der Schulmedizin

Leider stossen insbesondere die Auswirkungen von Gliadin bei vielen Gastroenterologen noch immer auf taube Ohren. In der engstirnigen Betrachtungsweise vieler Schulmediziner herrscht die Meinung vor, dass ausschliesslich Zöliakiekranke auf Gliadin bzw. Gluten verzichten sollten. Zwar gibt es berechtigte Gründe dafür, nicht auf speziell glutenfrei produzierte Lebensmittel auszuweichen, die häufig viel Fett und Zucker enthalten. Basiert eine glutenfreie Ernährung jedoch auf natürlichen Alternativen und verzichtet möglichst auf industriell verarbeitete Imitate, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile.

Also schonen Sie Ihren Darm und werden Sie nicht zum Sklaven eines manipulierten Appetits! Greifen Sie stattdessen zu glutenfreien Alternativen aus der Natur.

Gesichts- und Körperpflege mit Kokosöl – Ja oder nein

Kokosöl ist in der entsprechenden Qualität ein sehr hochwertiges Öl mit heilenden Eigenschaften – sowohl innerlich wie auch äusserlich. Daher wird Kokosöl häufig für die Haut- und Gesichtspflege empfohlen. Es glättet die Haut, schenkt Feuchtigkeit und zieht sehr schnell ein. Gleichzeitig hat das Kokosöl antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung und zeigt daher bei vielen Hautproblemen inklusive Akne einen heilsamen Effekt.

Andere Quellen aber behaupten, Kokosöl verstopfe die Poren und solle daher nicht für die Gesichtspflege eingesetzt werden. Wir schauen uns an, wer Recht hat.

Kokosöl in der Haut- und Gesichtspflege

Kokosöl ist ein hervorragender Feuchtigkeitsspender und bekämpft dank seiner antimikrobiellen Eigenschaften bakterielle Hautinfektionen oder auch Hautpilzprobleme. Kokosöl macht die Haut ferner weich und zart. Da es ausserdem viel schneller einzieht als viele andere Pflanzenöle, ist es sehr einfach in der Anwendung und hinterlässt ein angenehmes Gefühl.

Kokosöl ist also für den Körper ein hervorragendes Hautöl. Wie aber sieht es mit der Gesichtspflege aus? Kann Kokosöl auch für die Gesichtshaut eingesetzt werden?

Denn wenn es so gut gegen Bakterien wirkt, dann müsste es auch bei Akne durchschlagende Wirkung zeigen. Schliesslich sollen an der Akneentstehung auch Bakterien beteiligt sein. Und tatsächlich: Die antimikrobiell wirksamen Fettsäuren des Kokosöls verhindern nachweislich die Vermehrung der Aknebakterien, weshalb das Kokosöl vielen Aknepatienten so gut hilft.

Studien hatten gar gezeigt, dass die Fettsäuren des Kokosöls 15-mal besser gegen Akne wirkten wie das übliche Aknemedikament mit dem Wirkstoff Benzoylperoxid.

Von vielen Seiten aber wird nun vor Kokosöl gewarnt. Es solle die Poren verstopfen und auf diese Weise Pickel und Mitesser entstehen lassen (Kokosöl: Wirkung für die Gesundheit, Haut und Haare).

Verstopft Kokosöl als Gesichtspflege die Hautporen?

Die Erfahrungen sind hier sehr unterschiedlich, so dass es scheint, als hänge es vom Einzelnen ab, ob das Kokosöl in der Gesichtspflege nun heilend wirkt oder das Hautproblem noch verstärkt.

Manche Aknebetroffenen berichten davon, dass ihre Akne mit Kokosöl verschwunden ist. Andere hingegen erzählen, dass das Kokosöl die Krankheit erst recht aufblühen liess. Woran liegt es, dass Kokosöl so unterschiedlich wirkt? Und woher weiss man, ob Kokosöl nun für einen persönlich gut ist oder eher schlecht?

Kokosöl gilt offiziell als komedogen, was bedeutet, dass es die Entstehung von Mitessern und Hautunreinheiten fördern können soll.

Die Komedogenität jedoch wird stets in hohen Dosen der entsprechenden Substanz mit dem sog. Kaninchenohrtest festgestellt, nicht aber am Menschen. Abgesehen von der Grausamkeit dieser Tests (es werden nicht nur Öle, sondern auch scharfe und ätzende Substanzen getestet), weiss man seit vielen Jahren, dass die Ergebnisse nicht auf die menschliche Haut übertragbar sind.

Wenn also ein Stoff als komedogen bezeichnet wird, bedeutet dies, dass er möglicherweise komedogen wirken KANN, dies aber nicht in jedem Fall auch tut, sondern erfahrungsgemäss nur bei Menschen, die für Unreinheiten besonders empfänglich und anfällig ist.

Das Kokosöl erhält auf der Skala der Komedogenität – je nach Quelle – entweder eine Zwei oder eine Vier. Die Skala reicht bis zur Fünf, was für höchste Komedogenität steht. Kokosöl hat daher eine niedrige bis mittelmässige Neigung zur Mitesserförderung (wenn man dem Tierversuch Glauben schenken will) – und auch das nur bei entsprechend veranlagten Menschen.

Welche Menschen sind nun “entsprechend veranlagt”, dass komedogene Substanzen bei ihnen möglicherweise Mitesser und Hautunreinheiten fördern?

Bei welchem Hauttyp verstopft Kokosöl die Poren?

Es hängt vom Hauttyp ab, ob das Kokosöl die Poren verstopft oder nicht. Zunächst einmal kann ein natürliches Pflanzenöl allein die Poren nicht verstopfen. Verstopft werden sie von Hautschüppchen, abgestorbenen Hautzellen, Talg und Bakterien. Erst jetzt entstehen Mitesser oder Pickel.

Wer grobe Hautporen hat, ist eher anfällig für verstopfte Poren als Menschen, die feine Hautporen haben. Wer eher grobe Hautporen sein eigen nennt, bekommt oft Mitesser. In diesem Fall kann Kokosöl die Mitesserentstehung forcieren.

Dies kann vermieden werden, indem vor dem Auftragen des Kokosöls ein sanftes Peeling angewandt wird. Es entfernt jene Substanzen, die zur Verstopfung der Poren führen können.

Menschen mit feinen Hautporen haben oft trockene Haut, da die feinen Hautporen nur wenig Talg absondern. Gleichzeitig bieten feine Hautporen nur wenig Platz für Substanzen, die die Hautporen verstopfen könnten. Daher ist hier das Kokosöl eine sehr gute Hautpflege. Ja, für viele Menschen ist Kokosöl ein wahres Wunderelixier für die Haut.

Neben den schon weiter oben beschriebenen Vorteilen des Kokosöls beruhigt dieses die Haut, nimmt Spannungen und heilt Rötungen. Es ist reich an Antioxidantien, wie z. B. an Ferulasäure – einer antioxidativen Phenolsäure, die noch viel wirksamer ist als Vitamin E. Sie reduziert Altersflecken, repariert Schäden durch UV-Strahlung und mindert die Hautalterung.

Kokosöl für die Gesichtspflege sensibler Haut

Wenn Sie Kokosöl in der Gesichtspflege bisher nicht so gut vertragen haben, können Sie die folgenden Tipps ausprobieren, um dennoch in den Genuss der Kokosöl-Vorteile zu gelangen – und zwar ohne Nachteile dabei zu erleben.

Mischen Sie das Kokosöl (das Sie in der Gesichtspflege einsetzen möchten) mit einem Öl, das als nicht komedogen bezeichnet wird, wie z. B. Hanföl, Arganöl oder Sheabutter. Alle haben auf der Skala der komedogenen Substanzen eine Null.

Wenden Sie vor dem Auftragen des Kokosöls ein Peeling an. Dann sind erst gar keine Substanzen vorhanden, die die Poren verstopfen könnten.
Nutzen Sie Kokosöl nicht als Feuchtigkeitsspender oder Crème, sondern als Reinigungsöl. Tragen Sie das Kokosöl also auf die Haut auf und massieren Sie es ein. Nach kurzer Zeit entfernen Sie es mit einem feuchten Tuch und warmem Wasser.

Auf diese Weise kann Kokosöl sehr gut in der Gesichtspflege eingesetzt werden.

Tipps zur Haut- und Körperpflege

1. Kokosöl bei Schnittverletzungen und Schürfwunden

Tragen Sie Kokosöl auf Schnitt- und Schürfwunden auf. Es schützt aufgrund seiner antibakteriellen, antiviralen und fungiziden Wirkung zuverlässig vor Infektionen und unterstützt gleichzeitig den natürlichen Heilungsprozess der Haut, wobei das Kokosöl die Narbenbildung verringert oder gar ganz verhindert.

2. Kokosöl bei Schuppen

Massieren Sie mehrmals pro Woche etwas Kokosöl mit den Fingerspitzen in Ihre Kopfhaut ein. Bereits kleinste Mengen genügen, um die Kopfhaut zuverlässig von Schuppen zu befreien. Diese effektive und sanfte Methode ist auch für Babys oder Kleinkinder mit Milchschorf geeignet.

3. Kokosöl als Deodorant

Benutzen Sie Kokosöl ohne jegliche Zusätze als Deodorant. Es verleiht Ihren Achseln ein samtweiches Gefühl. Wenn Sie zusätzlich etwas Natron und Maisstärke (nicht Maismehl) hinzufügen, so erhalten Sie einen wirksamen und andauernden Schutz gegen Gerüche.

Rezept für hausgemachtes Kokosöl-Deo

Kokosöl pflegt die Haut und wirkt antibakteriell sowie pilzfeindlich, Natron absorbiert Gerüche, und Maisstärke nimmt Feuchtigkeit auf. Ein idealer Mix also für ein wirksames und zuverlässiges Deo. Zusätzlich können ganz nach Wunsch ätherische Öle hinzugefügt werden, die weitere ganz individuelle Eigenschaften mit sich bringen. Lavendel und Teebaumöl wirken beispielsweise antiseptisch, antibakteriell und auch gegen Pilze (Wissenschaftliche Studien belegen seit 50 Jahren die positive Wirkung von Kokosöl).

Zutaten:

1/4 Tasse flüssiges Bio-Kokosöl (im Wasserbad geschmolzen) – entspricht ca. 4 Esslöffeln festem Kokosöl
1/4 Tasse Natron (Natriumhydrogencarbonat) – wird in den USA auch „Baking soda“ genannt, hat aber nur wenig mit dem in Europa üblichen Backpulver zu tun. Letzteres enthält Zusätze, während Baking soda reines Natron ist. Für die Herstellung des Deos sollte kein europäisches Backpulver, sondern reines Natron verwendet werden!
1/4 Tasse Maisstärke
10 Tropfen eines ätherischen Öls nach Wunsch (z. B. Lavendel, Teebaum, Zitrone etc.)
Glassgefäss mit Deckel

Zubereitung:

Natron und Maisstärke in einer Schüssel vermischen. Das geschmolzene Kokosöl und die ätherischen Öle dazugeben und gut verrühren, bis sich das Natron augelöst hat. Bevor die Mischung fest wird, in ein Glassgefäss abfüllen. Täglich mit einem Spatel eine kleine Menge herausnehmen, in den Händen schmelzen lassen und die Achseln damit „eincremen“.

4. Kokosöl zur Entgiftung

Zahlreiche Methoden zur Entgiftung des Körpers sind bekannt. Doch die Wirkung von Kokosöl ist einzigartig. Es liefert Energie und reinigt gleichzeitig den Körper. Eine gute und beliebte Anwendungsmöglichkeit besteht darin, ein bis zwei Teelöffel Kokosöl siebenmal am Tag über eine Dauer von ein bis sieben Tagen zu sich zu nehmen. So wird der Körper von Verunreinigungen, Giften und parasitären Pilzen ( Candida albicans ) gereinigt.

Während dieser Entgiftungskur sollten Sie mindestens einmal täglich einen Löffel mit Heilerde z. B. Bentonit nehmen, welche die freiwerdenden Gifte absorbiert und die Ausscheidung derselben erleichtert (Acht gute Gründe: Warum du jeden Tag Kokosöl zu dir nehmen solltest!).

5. Kokosöl als Haarspülung

Massieren Sie vor der Haarwäsche eine dünne Schicht Kokosöl in Kopfhaut und Haar, lassen Sie das Kokosöl einige Minuten einwirken und waschen Sie dann Ihr Haar wie gewohnt. Es wird weich und glänzend. Auf diese Weise können Sie auf die üblichen Spülungen – auch nach dem Waschen des Haars mit Shampoo – getrost verzichten.

6. Kokosöl als Lippenpflege

Lippen brauchen natürliche Pflege. Viele herkömmliche Lippenpflegeprodukte trocknen die Lippen auf Dauer aus und machen sie dadurch süchtig nach immer mehr Lippenpflege. Benutzen Sie einfach Kokosöl als optimale Lippenpflege. Sie können das Öl dazu in ein kleines Tiegelchen abfüllen und haben es so immer griffbereit.

7. Kokosöl als Make-Up-Entferner

Auch zum Entfernen von Make-Up kann Kokosöl sehr effektiv genutzt werden. So umgehen Sie die Verwendung von Produkte mit chemischen Zusatzstoffen aus dem Drogeriemarkt. Zusätzlich ist das Kokosöl ein natürlicher Feuchtigkeitsspender, deshalb verursacht es kein Austrocknen und auch keine Irritationen der Haut.

8. Kokosöl zur Pflege empfindlicher Haut

Kokosöl spendet nicht nur hochwirksame Pflege, sondern auch Feuchtigkeit. Es schafft gleichzeitig ein Milieu, in dem sich Bakterien und Pilze nicht wohl fühlen. Entzündungen und Pilzinfekten wird der Nährboden geraubt. Kokosöl ist somit ein völlig reizfreies Heil- und Pflegemittel bei vielen verschiedenen Hautproblemen. Sie können es beispielsweise bei Ekzemen und auch bei Babys mit Windelausschlag verwenden.

9. Kokosöl gegen Akne

Die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure wirkt laut der Studie (The antimicrobial activity of liposomal lauric acids against Propionibacterium acnes) sehr gut gegen Propionibacterium acnes, das Bakterium, welches an der Entstehung von Akne beteiligt sein soll (Ist Kokosöl gefährlich? Warum Kokosöl kein Gift ist! Expertin entschuldigt sich).

Allerdings hängt es auch vom Hauttyp ab, ob Kokosöl in der Hautpflege eingesetzt werden kann oder nicht. Daher gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte von einer geheilten Akne, aber auch andere Berichte über eine Verschlechterung des Hautbildes durch Kokosöl. Wie Sie erkennen, ob Ihre Gesichtshaut für den Einsatz von Kokosöl geeignet ist oder nicht und auch wie Sie Kokosöl für die Gesichtspflege verträglicher machen können, haben wir hier erklärt:

Kokosöl in der Gesichtspflege

10. Kokosöl als Sonnenschutz

Kokosöl bietet Ihnen einen effektiven und natürlichen Sonnenschutz. Ihr Körper kommt dabei weder mit giftigen Chemikalien noch mit Metallpartikeln in Nanogröße in Berührung, die routinemäßig in den meisten konventionellen Sonnenschutzmitteln enthalten sind. Kokosöl schützt Sie vor freien Radikalen und baut einen erhöhten Schutz vor Hautkrebs auf.

11. Kokosöl als Zahnpasta

Sie möchten eine natürliche, fluoridfreie und preisgünstige Zahnpasta? Machen Sie Ihre Zahnpasta doch einfach selbst. Mischen Sie dazu gleiche Anteile von Kokosöl und Backpulver. Geben Sie für Süße etwas Xylit oder Stevia hinzu und für den frischen Geschmack etwas ätherisches Minzöl.

12. Kokosöl schützt und pflegt Haustiere

Wenn Sie Ihren Hund jeden Morgen mit Kokosöl einreiben, dann meiden ihn Flöhe und größtenteils auch Zecken. Der anfangs erscheinende Fettfilm verschwindet nach kurzer Zeit. Ihr vierbeiniger Freund erhält dadurch gesundes und glänzendes Fell und bestehende Hautprobleme verschwinden.

In Kokosöl steckt also weitaus mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Es leistet Ihnen nicht nur in der Bratpfanne, sondern in vielen Bereichen des Alltags wertvolle Dienste.

13. Kokosöl schützt vor Haarausfall

Kokosöl besteht vor allem aus mittelkettigen Triglyzerid-Fetten. Diese Triglyzerid-Fette besitzen die perfekte molekulare Struktur um schnell in die Kopfhaut und die Haarfollikel einzudringen und dann effizient die Nährstoffzufuhr zu verbessern. Eines der wichtigsten Fette im Kokosöl ist die Laurinsäure (Gesundheit: Kokosöl kann den Alterungsprozess verlangsamen).

Laurinsäure aus Kokosöl wirkt gegen Haarausfall.Die Mikroflora auf der Kopfhaut interagiert mit der Laurinsäure und bildet Monolaurin, welches sehr wirksame anti-fungale und antibakterielle Eigenschaften besitzt und so verschiedene Formen von Candida und anderen infektiösen Erregern, die die Bildung von Haarfollikel beeinträchtigen, zerstören kann. Diese stabilen MCTs wirken als natürlicher Antioxidant und beschützen die Follikel vor den Schädigungen durch Freie Radikale und damit vor Haarausfall.

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2019/11/gesichts-und-koerperpflege-mit-kokosoel-ja-oder-nein/

Anwendungen von Natron zur täglichen Gesundheitspflege

Quelle: www.pravda-tv.com


Vor über 150 Jahren gründete Dr. Austin Church ein Unternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb von Backpulver. ARM & HAMMER® Backpulver wird aus einem natürlich vorkommenden Mineral namens Trona gewonnen. Es ist 100% rein, sicher und natürlich.

Natron (auch bekannt als Natriumbicarbonat) ist eine Substanz, die von Natur aus in allen Lebewesen vorkommt. Ihr Zweck ist es, das pH-Gleichgewicht im Blutkreislauf aufrechtzuerhalten, was für die Aufrechterhaltung des Lebens notwendig ist. Natriumbicarbonat verfügt aufgrund seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften über einzigartige medizinische Möglichkeiten, die Praktizierende der Gesundheitsfürsorge, jeder Arzt und jeder Patient kennen muss.

Das einzige Problem ist, dass das Backpulver viel teurere Medikamente ersetzen kann, und dass dies dem medizinisch-industriellen Komplex ganz und gar nicht gefällt. Von Dr. Mark Sircus.

Backpulver-Anwendungen

In der heutigen modernen Medizin lässt die [US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel] FDA nicht zu, dass Unternehmen, die Produkte verkaufen, medizinische Aussagen darüber treffen, wenn sie nicht mit großem Aufwand getestet und als Arzneimittel zugelassen wurden.

Dies war jedoch nicht immer der Fall, wie aus den Informationen in diesem Abschnitt hervorgeht, der aus einer Broschüre von 1924 stammt, die von der Arm & Hammer Soda Company herausgegeben wurde. Auf Seite 12 beginnt das Unternehmen mit den Worten:

Der nachgewiesene Wert von Natriumbicarbonat als Therapeutikum wird durch die folgenden Beweise eines prominenten Arztes namens Dr. Volney S. Cheney in einem Brief an die Church & Dwight Company bekundet:

“Als ich 1918 und 1919 mit dem US-Gesundheitsdienst gegen die Grippe kämpfte, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass sich selten jemand, der gründlich mit Natriumbicarbonat alkalisiert worden war, die Krankheit zuzog, und diejenigen, die an der Grippe erkrankten, ausnahmslos lediglich leichte Anfälle hatten, wenn sie frühzeitig alkalisiert worden waren.

Ich habe seitdem alle Fälle von “Erkältung”, Influenza und LaGripe behandelt, indem ich zuerst großzügige Dosen Natriumbicarbonat verabreicht habe, und in vielen Fällen waren die Symptome innerhalb von 36 Stunden vollständig abgeklungen (Warum Natron eine wirksame Behandlung bei Krankheiten und Herzstillstand ist (Videos)).

Außerdem habe ich in meinem eigenen Haushalt vor Frauenclubs und Eltern-Lehrer-Vereinigungen die Verwendung von Natriumbicarbonat zur Vorbeugung von “Erkältungen” befürwortet, mit dem Ergebnis, dass jetzt viele Berichte eingehen, in denen festgestellt wird, dass diejenigen, die ‘Soda’ nahmen, nicht betroffen waren, während fast jeder in ihrem Umfeld die ‘Grippe’ hatte.” (Die Verwendung von Natron (Backpulver) gegen Nierenkrebs (Video))

Die empfohlenen Dosierungen der Arm and Hammer Company für Erkältungen und Influenza waren im Jahr 1925:

Nehmen Sie am ersten Tag sechs Dosen in Form eines halben Teelöffels Arm & Hammer-Natriumbicarbonat in einem Abstand von etwa zwei Stunden mit einem Glas kaltem Wasser ein.

Nehmen Sie am zweiten Tag vier Dosen in Form eines halben Teelöffels Arm & Hammer-Natriumbicarbonat im gleichen Abstand mit einem Glas kaltem Wasser ein.

Nehmen Sie am dritten Tag zwei Dosen in Form eines halben Teelöffels Arm & Hammer Natriumbicarbonat morgens und abends mit einem Glas kaltem Wasser, und danach jeden Morgen einen halben Teelöffel mit einem Glas kaltem Wasser ein, bis die Erkältung abgeklungen ist (Natron: Das Anti-Krebsmittel der Natur mit Honig).

“Nun, das Natriumbicarbonat-Heilmittel für Erkältungen und Halsschmerzen. Eine Freundin rief an, als ich darüber las, und ich sagte ihr, sie solle es versuchen. Sie ist begeistert! Erleichterung in ein paar Stunden, und sie ging am nächsten Tag zur Arbeit! Und es ging ihr miserabel und sie konnte kaum sprechen, war gerade aufgewacht und rechnete damit, nicht zur Arbeit gehen zu können.”

Um die besten Ergebnisse mit reinem Natriumbicarbonat (Backpulver) zu erzielen, müssen bestimmte einfache Regeln beachtet werden. Materia Medica, Pharmacology and Therapeutics (Bastedo, Seite 88) umreißt diese Regeln klar wie folgt:

Die Wirkung eines Alkalis im Magen hängt von der Art des Mageninhalts zum Zeitpunkt der Verabreichung ab. In der Ruhephase (nachdem die Nahrung verdaut ist) löst Natriumbicarbonat lediglich den Schleim und wird als Bicarbonat ins Blut aufgenommen, um dessen Alkalität direkt zu erhöhen (Natron – das unterschätzte Multitalent).

In der Verdauungsperiode reduziert es die Magensaftsekretion, neutralisiert einen Teil der Salzsäure, setzt das karminative Kohlendioxidgas frei und wird als Natriumchlorid absorbiert (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

Im Falle einer Fermentation oder eines “sauren Magens” können die organischen Säuren neutralisiert werden, wodurch sich ein krampfhaft verschlossener Pylorus (die Öffnung zwischen Magen und Dünndarm) öffnet. Gleichzeitig wirkt es gegen Blähungen (Ansammlungen von Gas in Magen und Darm).

Der Verabreichungszeitpunkt muss daher für einen bestimmten Zweck gewählt werden. Normalerweise ist bei Hyperchlohydrie (Säureüberschuss) eine Stunde oder zwei Stunden nach den Mahlzeiten die Zeitdauer des schädlichen Säureüberschusses (Natron – das weiße Gold: Alt bewährt und neu entdeckt).

Bei anhaltender Übersäuerung und unter fermentativen Bedingungen neigt eine Dosis eine Stunde vor den Mahlzeiten dazu, den Magen auf die nächste Mahlzeit vorzubereiten; oder manchmal ist eine Dosis unmittelbar nach dem Essen erforderlich, da zu Beginn der Mahlzeit abnormale Säure oder Base vorhanden war. (Für eine durchschnittliche Person ist eine halbe Stunde nach dem Essen empfehlenswert.)

Eine Dosis vor dem Schlafengehen neigt dazu, den Säuregehalt am frühen Morgen zu kontrollieren, oder eine Dosis beim Aufstehen reinigt den Magen vor dem Frühstück von Säure und Schleim (11 erstaunliche gesundheitliche Vorteile von Natron).

Bei jeder inneren Einnahme einer Bicarbonat-Lösung sollte das Soda in kaltem Wasser aufgelöst werden.

Dies sind alles sehr wertvolle Informationen aus erster Hand, der Arm & Hammer Baking Soda Company, die aluminiumfreies Backpulver verkauft. Offensichtlich wussten sie bereits vor hundert Jahren, was sie in ihren Händen hatten; und seine lange Verwendung in der Medizin stützt die veröffentlichten medizinischen Ansichten des Unternehmens:

Neben Linderung bei Atemwegserkrankungen ist Natriumbicarbonat auch bei der Behandlung von Lebensmittelvergiftungen, Pyelitis (Entzündung des Nierenbeckens), Übersäuerung des Urins, Harnsäurestörungen, Rheuma und Verbrennungen von unschätzbarem Wert. Eine gelegentliche dreitägige Anwendung von Natriumbicarbonat erhöht die Alkalität des Blutes, unterstützt die Ausscheidung und erhöht die Widerstandskraft des Körpers gegen alle Infektionskrankheiten.

Die Verwendung von Backpulver geht weit über das hinaus, was Arm & Hammer bewusst war, und es wird jetzt bei allem Möglichen eingesetzt, bei Sonnenbrand, Schmerzen bei Geschwüren, Nierenerkrankungen, Diabetes und Krebs.

Magnesiumchlorid ist die einzige Magnesiumform, von der berichtet wurde, dass sie die Abwehrkräfte des Immunsystems erhöht, obwohl in dieser Hinsicht alle Magnesiumformen dazugezählt werden müssen. Wenn man bei seinen Bädern Magnesiumchlorid hinzufügt, es wie Sonnencreme auf die Haut aufträgt oder es oral mit Natriumbicarbonat einnimmt, stärkt man nach der chinesischen Medizin dadurch deren Abwehrbereich oder den sogenannten Anti-Pathogen-Faktor.

Wenn wir Jod, Selen, Vitamin C und etwas gesunde Sonneneinstrahlung oder Vitamin D ergänzen, haben wir das Herzstück der Armee, die wir gegen virale Eindringlinge aufstellen müssen. Magnesiumbicarbonat – Ultimativer Mitochondrien-Cocktail ist der Name eines von Dr. Sircus’ Kapitel, in dem erklärt wird, warum diese beiden essentiellen Mineralionen in ausreichender Konzentration vorliegen müssen (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Referenzen

Mein Vater war Tierarzt, und soweit ich mich erinnern kann (ich wurde 1938 geboren, meine Erinnerungen gehen also auf das Jahr 1943 zurück), nahm er Natriumbicarbonat in einem vollen Glas warmen Wasser, wenn er erkältet war. Ich kann mich nicht erinnern, dass er jemals eine Erkältung hatte. Er würde seine Erkältungssymptome ebenso behandeln, und ich reagierte ebenso.

Er behandelte auch Nutztiere bei verschiedenen Krankheiten über eine Magensonde mit Natriumbicarbonat, und sie erholten sich schnell. Ich kenne die Vorteile von Natriumbicarbonat seit meiner frühesten Kindheit. Ich bin froh zu sehen, dass dessen Vorteile immer mehr beworben werden. Obwohl mein Vater ein Doktor der Veterinärmedizin war, bezeichnete er sich manchmal als MD (Mule Doctor).

– Dr. David B. Winter, DO

Lieber Dr. Sircus,

vor einigen Wochen habe ich Ihr eBook über Natriumbicarbonat gekauft. ES HAT MEIN LEBEN VERÄNDERT. Ich glaube, dass Gott durch Sie und Ihre Mitarbeiter daran arbeitet, die Botschaft über die natürliche Heilfähigkeit des Körpers zu verbreiten, wenn die richtigen Elemente gegeben sind. Vielen Dank!!!

Ich lese Ihren Newsletter seit einiger Zeit und habe zufällig Ihr eBook über Backpulver gesehen. Wir haben nicht viel Geld, aber ich hatte das Gefühl, dass Ihre Nachforschungen mir helfen könnten. Ich kann Ihnen mit Gewissheit sagen, dass ich innerhalb einer Woche nach dem Lesen Ihres Buches – und dem Üben dessen, was Sie propagieren – praktisch frei von Nesselsucht/Urtikaria war (Natron – das weiße Gold: Alt bewährt und neu entdeckt).

Ich fing mit Backpulver und Wasser an. Igitt! Ich konnte mich kaum dazu überwinden, es zu tun. Aber ich wollte die pH-Bilanz erreichen, über die Sie gesprochen haben. Ich las mehr über die verschiedenen oralen Kombinationen und entschloss mich, den Ahornsirup und das Backpulver zu probieren. 3:1 hat super geklappt und auch super geschmeckt. Ich konnte nicht glauben, dass ich so viel Zucker essen konnte!

Im Moment lächle ich und fühle mich großartig. Meine Stimmung ist gut, meine Energie ist obenauf und am wichtigsten, die Schwellungen und der Juckreiz sind verschwunden. Mein Haar wächst wieder dichter. Meine Haut sieht gut aus. Ich bin nicht mehr die ganze Zeit müde. Ich kann den Unterschied bei meiner Gesundheit nicht glauben. Lobt Gott für seine Güte bei der Inspiration Ihrer Arbeit.

Ich habe kürzlich Nascent Iodine hinzugefügt, nachdem ich einige Tipps von Ihnen gelesen habe. Es war in der Tat defizitär, und das scheint zu den insgesamt guten Effekten beizutragen. Auch meine Kinder profitieren von dieser Forschung. Ich bin so glücklich darüber, Alternativen zur Schulmedizin finden zu können.

– Lane Carter, Delaware (USA)

Lieber Dr. Sircus,

Ich hatte über 6 Jahre Morgellon – sehr unangenehm – und ich weiß, dass Sie sich unserer Notlage bewusst sind. Ich bin jetzt bereit, Ihre transdermalen Magnesiumtherapiebehandlungen zu beginnen, aber zuerst muss ich Ihnen etwas sagen.

Ich möchte, dass Sie wissen, dass Bicarbonat-Bäder mir wirklich helfen. Aber, und dies ist ein großes ABER, ich verwende es mit ungefähr drei Pfund Meersalz pro Bad, und wenn ich fünf Pfund Bicarbonat genommen habe, versetzte ich mich dadurch in einen alkalischen Zustand. Der hohe Salzgehalt öffnete irgendwie meine Haut, um das Bicarbonat aufzunehmen – es kam ein paar Wochen lang aus meiner Haut heraus!

Vielen Dank,
Carola Dunham

Das Hinzufügen von einer Tasse Backpulver zu einem heißen Bad nach einem langen anstrengenden Tag, lindert Verspannungen und Muskelschmerzen. Es peelt die Haut, wodurch abgestorbene, trockene Haut entfernt wird, und hinterlässt frische, strahlende, jugendliche Haut, ohne die hohen Kosten der kommerziellen Peelings (Natron: Das Wundermittel gegen Entzündungen).

Das Hinzufügen von Backpulver zu Fußbädern hilft bei müden, schmerzenden Füßen, wenn man in Jobs wie Kellnern oder anderen Jobs tätig ist, bei denen man viel laufen muss. Die Kombination von Backpulver und Magnesiumchlorid führt zu dramatischen Veränderungen in der menschlichen Physiologie (Natron: Der (fast) in Vergessenheit geratene Alleskönner für Gesundheit und Haushalt).

Das einzige, was diese Formel noch verbessern würde, würde die Zugabe von etwas Natriumthiosulfat, um eine vollständige therapeutische Behandlung mit heißen Quellen zu erhalten.

Wenn Salz und Backpulver beim Baden kombiniert werden, kann die Kombination die negativen Auswirkungen einer geringen Belastung durch Röntgenstrahlung verringern.

Natriumbicarbonat, das Mononatriumsalz der Kohlensäure, wird als Magen- und Körper-Antazidum und zur Alkalisierung des Urins verwendet; als Lösung auch zum Waschen von Nase, Mund und Vagina, als Reinigungseinlauf und als Verband bei leichten Verbrennungen.

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 17.08.2019

Gefährliche Technik: Mikrowellengeräte im Zwielicht

Mikrowellen sind fast überall: In der Nähe von Funk- und Sendeanlagen ebenso wie in vielen Küchen. Das Kochen mit der schnellen Welle gehört längst zum modernen Lebensstil. Mögliche Gesundheitsgefahren werden häufig übersehen.

In jedem zweiten deutschen Haushalt stand 1998 ein Mikrowellengerät. Die Zahl der Benutzer nimmt weiter zu. Auf den ersten Blick hat die schnelle Welle nur Vorteile: sie macht das Kochen zum Kinderspiel und spart eine Menge Zeit. Doch für den vermeintlichen Fortschritt zahlen wir nach Meinung von Kritikern einen hohen Preis.

Mikrowellenherde fördern nicht nur den unseligen Trend zur Fertigkost, die darin zubereitete Nahrung soll auf Dauer auch der Gesundheit schaden. Eine These, die nach wie vor heftige Kontroversen provoziert.

Mikrowellen wurden nach ihrer ersten Erprobung während des zweiten Weltkriegs zunächst vor allem in der Nachrichtentechnik eingesetzt. Die technisch erzeugten Hochfrequenzstrahlen spielen bei Radar und Richtfunk eine zentrale Rolle. Durch den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes wird bald jeder Winkel der Republik der Mikrowellenstrahlung ausgesetzt.

Ein anderer wichtiger Einsatzbereich der Mikrowellen ist die Wärmeerzeugung in sogenannten geschlossenen Systemen. In der Lebensmittelindustrie werden Mikrowellen zum Auftauen von Fleisch-, Frucht- oder Gemüseblöcken benutzt, die als Tiefkühl-Importe aus dem Ausland zu uns kommen.

Auch zum Sterilisieren von Milch und Bier, zum Trocknen von Teigwaren, Kräutern und Pilzen oder zur Herstellung von Instantpulvern werden Mikrowellen eingesetzt.

Der Siegeszug der Mikrowellen hat aber längst auch die Restaurants und Privathaushalte erreicht. Ohne High-Tech-Herd wollen selbst Gourmet-Köche nicht mehr auskommen. Viele Familien bedienen den flotten Helfer fast so selbstverständlich wie Videorecorder und PC. Zu dieser Entwicklung haben nicht nur die teuren Werbefeldzüge der Herstellerlobby beigetragen, sondern auch die Einschätzungen vieler Fachleute (Finger weg! Mikrowelle und die massive Zerstörung gesunder Nährstoffe).

So halten sowohl das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) als auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Gesundheitsgefährdungen durch Mikrowellenkost für ausgeschlossen. Auch die Nährstoffverluste, so heißt es, seien vergleichbar mit denen durch herkömmliches Kochen.

Andere Forscher dagegen haben schon vor Jahrzehnten vor den Tücken der Mikrowelle gewarnt. Der Amerikaner William Kopp, der die “Auswirkungen von Mikrowellen auf Menschen” in den siebziger Jahren untersuchte, förderte höchst Interessantes zu Tage. Mikrowellenöfen wurden demnach von den Nazis für den mobilen Einsatz während der Invasion der Sowjetunion entwickelt. Deutsche Pioniergeräte und Forschungsunterlagen fielen den Alliierten in die Hände (Leben im Mikrowellenherd: Mit 5G-Mobilfunk kommt die große Elektrosmog-Verseuchung).

Während die USA die Dokumente geheimhielten, haben die Russen weitergeforscht und bald auch ihre Bedenken publik gemacht. Die damalige UdSSR hatte 1976 den Gebrauch von Mikrowellenöfen gesetzlich verboten, nicht ohne triftigen Grund. Die russischen Experimente brachten beunruhigende Erkenntnisse: Mikrowellenstrahlen führen dazu, dass zahlreiche Nahrungsbestandteile wie Eiweiße oder Glukoside widernatürlich zerfallen. Die Vitalenergie der getesten Nahrungsmittel nahm um 60 bis 90 Prozent ab.

In Milch und Getreide entstanden neue, Krebs erregende Verbindungen, in anderen pflanzlichen Produkten vermehrt freie Radikale. Die chemischen Veränderungen in der Nahrung verursachten bei den Probanden Verdauungsbeschwerden, Funktionsstörungen im Lymphsystem und eine Zunahme der Krebszellen im Blutserum. Diesen Zusammenhang konnten 1973 auch Tierversuche in den USA bestätigen.

Obwohl nach Kopps Angaben bereits seit 50 Jahren bekannt ist, dass Mikrowellen keineswegs harmlos sind, scheinen praktische Konsequenzen aus dieser Feststellung nicht opportun. Das russische Verbot wurde auf Druck der westlichen Wirtschaft wieder aufgehoben. Wer als Wissenschaftler auf die Gefahren durch Mikrowellen hinweist, gilt bestenfalls als Querkopf oder einsamer Rufer in der Wüste. In der Regel muss er aber mit massiven Anfeindungen rechnen.

Der Schweizer Biologe Hans U. Hertel und Bernhard H. Blanc von der ETH Lausanne hatten 1991 in einer vergleichenden Studie bei ihren Versuchspersonen nach dem Genuss von Mikrowellennahrung Veränderungen im Blutbild beobachtet, “die das Anfangsstadium eines pathologischen Prozesses anzuzeigen scheinen, wie es sich bei der Auslösung eines Krebsgeschehens präsentiert”. Krebs durch Mikrowellen, das konnte und durfte nicht sein. Während Blanc sich später von dieser Aussage distanzierte, wurde der unnachgiebige Hertel vom Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) verklagt.

Das schweizerische Bundesgericht sah einen Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und untersagte Hertel die Wiederholung der umstrittenen These. Doch der 71-Jährige blieb hartnäckig. Erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Hertel Recht gegeben und damit für die Meinungsfreiheit entschieden.

Für den Naturwissenschaftler Hertel besteht kein Zweifel: “Mikrowellen machen Krebs”. Das hatten 1941 auch Untersuchungen an der Berliner Humboldt-Universität ergeben, von denen die Öffentlichkeit nie erfuhr. Dazu Hertel: “Alle relevanten Arbeiten werden unterdrückt”.

Inzwischen gibt es weltweit eine Unzahl von Forschungsarbeiten, die eine Skepsis gegenüber Mikrowellenherden begründen. Doch was immer die Kritiker konkret vorbringen, die Antwort der orthodoxen Wissenschaft sei stets gleich: Die Untersuchungen sind methodisch unzulänglich und nicht repräsentativ (Bevölkerungsreduktion: 5G-Technologie soll Männer unfruchtbar machen).

Gerätehersteller und Zuliefererfirmen versichern wiederholt, Mikrowellenherde seien bei sachgemäßem Gebrauch absolut ungefährlich. Selbst die unabhängige Verbraucher-Initiative geht davon aus, dass beim Kochen in der Mikrowelle keine toxischen Stoffe entstehen.

Seriöse Studien, so Umweltreferentin Susanne Hampel-Masfeld, lägen nicht vor. “Wir halten die Mikrowelle jedoch für überflüssig, weil sie stark mit Zusatzstoffen belastete Fertiggerichte in die Küche holt.”

Der Biophotonenforscher Fritz-Albert Popp möchte pauschale Bewertungen vermeiden, denn es komme darauf an, wie man den Mikrowellenherd einsetze und für was. “Auf keinen Fall mit der Mikrowelle auftauen”, rät Popp, weil dabei die Zellen zerstört würden.

“Nach unseren Maßstäben leidet die Qualität erheblich”. Während Popp vor dem Erhitzen von Fleischerzeugnissen ausdrücklich warnt, seien die negativen Veränderungen in Pflanzenmaterial “nicht so dramatisch”.

Dass es solche nicht-thermischen Wirkungen überhaupt gibt, wird von offizieller Seite immer noch gerne bestritten. Diskutiert wird allenfalls die direkte Wärmewirkung, die bei ungenügendem Sicherheitsabstand oder durch Leckstrahlen zum Problem werden kann (20.000 5G-Satelliten werden gestartet: Sie senden gefährliche Mikrowellenstrahlung über die ganze Welt).

Nicht nur oberflächliche Verbrennungen sind denkbar, auch Nervenschäden oder chronische Erkrankungen wie grauer Star. Wie alle schlecht durchbluteten Gewebe sind die Augen besonders empfindlich gegen die unsichtbaren Strahlen. Dass diese auch Herzschrittmacher in ihrer Funktion stören, beruht aber auf einem rein elektrischen Phänomen.

Erstaunlich selten wird ein anderes Argument gegen Mikrowellenkost ins Feld geführt, der dürftige Geschmack. Obwohl kaum objektivierbar, stimmen viele sensible Zungen in ihrem Negativurteil über die kulinarische Qualität von Mikrowellengerichten überein. Die eifrigen Bemühungen der Food-Designer können diesen Mangel nicht beheben. Trotzdem ist die Gastronomie der Mikrowelle längst verfallen.

Ein Speiselokal, das bewusst auf die High-Tech-Hilfe verzichtet, ist kaum zu finden. Selbst Andreas Eggenwirth von Slow Food Deutschland, einer Organisation, die den Genuss propagiert und der Standardisierung des Geschmacks entgegentritt, scheint zu kapitulieren. Aus betriebstechnischen Gründen sei die Mikrowelle “aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken” (Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G-Mobilfunk – US-Radioonkologen hinterfragen “Strahlungssicherheit”).

Der Fachjournalist und Buchautor Manfred Fritsch hält diese Entwicklung für fatal. “Mikrowellenöfen gehören in keinen Haushalt und auch erst recht nicht in ein Restaurant”. Hier werde “der Krebs gleich mitgekocht”.

Die Elektro-Industrie habe “wider besseres Wissen” das Mikrowellengerät massenhaft produziert. Für die weltweiten Milliardengeschäfte müsse der Mensch – wie so oft – als Versuchsobjekt herhalten.